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    KREIS HAßBERGE

    55 530 Euro für Projekte im Landkreis

    Der Stiftungsrat der Bayerischen Landesstiftung hat die Förderung von diversen kulturellen Projekten im Landkreis Haßberge mit 55 530 Euro beschlossen. Das teilten die Landtagsabgeordneten Volkmar Halbleib (SPD) und Steffen Vogel (CSU) mit.

    Gefördert werde die Instandsetzung der Fassaden diverser Baudenkmäler im Landkreis Haßberge, so Halbleib. Im Einzelnen gibt es 13 400 Euro für das Rathaus in Königsberg, für ein Zierfachwerkhaus in der Eduard-Lingel-Straße 7700 Euro und für ein barockes Anwesen in der Marienstraße 1140 Euro von der Landesstiftung.

    Wie Vogel berichtet, erhält Königsberg für die Fassaden-Sanierung des Rathauses neben dem Zuschuss der Stiftung auch Förderung durch das Amt für ländliche Entwicklung und den Bezirk Unterfranken. Von den Gesamtkosten von rund 157 000 Euro, müsse die Stadt voraussichtlich nur Eigenmittel von unter 20 000 Euro aufbringen, wie Vogel weiter mitteilt.

    Mit 4650 Euro wird die Fassadensanierung eines historischen Bauernhofs im Ortsteil Buch der Gemeinde Theres unterstützt.

    Auch Gelder für die Restaurierung ehemaliger Hofställe und Scheunengebäude gibt es von der Bayerischen Landesstiftung, so Halbleib. Jeweils 7500 Euro können in Rügheim aus den Landesfördermitteln genutzt werden, um ein Scheunengebäude sowie eine Unterstellhalle samt Hoftoranlage zu sanieren. Weitere 1210 Euro kommen einem Projekt am Kaulberg in Haßfurt zugute. Der ältere Kern des ehemaligen Bauernhauses beinhalte unter anderem Natursteine aus dem Jahr 1600.

    Zudem würden engagierte private Antragssteller durch die Landesstiftung unterstützt: Mit 3230 Euro fördert der Stiftungsrat ein Projekt im Ortsteil Memmelsdorf der Gemeinde Untermerzbach. Dort soll die ortsprägende Giebelwand eines Anwesens in der Hauptstraße instandgesetzt werden. Die Sanierungsarbeiten an einer historischen Mühle im Ortsteil Hemmendorf der Gemeinde Untermerzbach werden mit 1700 Euro unterstützt. Weitere 7500 Euro bewilligte der Rat für Restaurierung eines Wohnstallhauses in Rügheim.

    Die Beispiele zeigten: Es lohne sich immer, Anträge an die Landesstiftung zu stellen. „Ich möchte Kommunen, Privateigentümer, Organisationen und Einrichtungen ermutigen, dies noch viel öfter zu tun“, so Halbleib. Er sei sich sicher, dass so in Zukunft noch mehr Fördermittel an soziale und kulturelle Projekte in der Region fließen könnten.

    Und Steffen Vogel hofft, dass die Landesstiftung in das Bewusstsein der Bevölkerung gebracht werde, um den Besitzern von historischen Gebäuden deutlich zu machen, „dass von staatlicher Seite aus der Erhalt solcher Gebäude stark unterstützt wird“.

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