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    AIDHAUSEN

    Aidhausen: Wie Teamarbeit im Gemeinderat Erfolg bringt

    Auf Teamarbeit kam es bei der Übung an, die sich Aidhausens Bürgermeister Dieter Möhring in der letzten Sitzung des Jahres für die Gemeinderäte ausgedacht hatte. Auch in der Kommunalpolitik ist gute Zusammenarbeit gefragt. Das Gremium hat sich in 2019 diesbezüglich bewährt. Foto: Gudrun Klopf

    Für die letzte Zusammenkunft der Aidhäuser Gemeinderäte in diesem Jahr hatte sich Bürgermeister Dieter Möhring etwas Besonderes ausgedacht. Bei einer gruppendynamischen Übung erlebten die Kommunalpolitiker hautnah, wie wichtig gute Zusammenarbeit ist, um gemeinsam eine Aufgabe zu lösen. „Bringt den Stab, der auf euren ausgestreckten Zeigefingern liegt, zu Boden“, lautete die Anweisung. Was zunächst einfach klang, entpuppte sich als gar nicht so leicht. Da waren Koordinationsvermögen und Teamarbeit gefragt.

    Diese Fähigkeiten hatten die Ratsmitglieder im vergangenen Jahr reichlich bewiesen, wie die lange Liste an Entscheidungen belegt, die Möhring Revue passieren ließ. Obwohl nicht nur einstimmig entschieden worden sei, habe ihm der stets respektvolle Umgang miteinander immer wieder Kraft gegeben, hob der Bürgermeister hervor. Eine weitere Kraftquelle seien die Familien, dankte er den ebenfalls in die Mehrgenerationenwerkstatt eingeladenen Partnern der Ratsmitglieder für ihre Unterstützung.

    Viele Themenfelder beackert

    Über elf Bauanträge und zahlreiche Zuschussanträge musste entschieden werden. Ein Prozessleitsystem für die Abwasserentsorgung, ein neues Gebläse für die Kläranlage und die Trocknung und Beseitigung von Klärschlamm beschäftigten die Gemüter. Intensiv befasste sich der Gemeinderat mit der geplanten Erneuerung des Kirchenumfeldes in Happertshausen und der Sanierung der „Alten Schmiede“. Inzwischen seien die Aufträge für die ersten Gewerke vergeben worden, informierte Möhring. Er sei sich sicher, dass sich die Investitionen lohnen und sich die „Alte Schmiede“ zu einem wichtigen Begegnungsort sowohl für den Ortsteil Happertshausen als auch für die gesamte Gemeinde entwickeln werde. In Friesenhausen und Rottenstein seien die Planungen zur Dorferneuerung in vollem Gange. Schwierige Entscheidungsprozesse in den Orten trügen nicht gerade zu einer zügigen Umsetzung bei, bedauerte Möhring. „Ich bin mir aber sicher, dass wir am Ende alle sehr stolz sein werden.“

    Um nach den Sturmschäden und dem Käferholz nicht auch noch die Eichenbestände im Gemeindewald zu gefährden, entschied man sich für die Bekämpfung des Schwammspinners, blickte Möhring auf die Ereignisse im Gemeindewald zurück. Verabschiedet wurden Bauhofmitarbeiter Otmar Hepp und Gemeinderat Andreas Hußlein, für den Benedikt Ott ins Gremium nachrückte.

    „Wir haben trotz Zeitdrucks vieles vollbracht“, so Möhrings Fazit. „Was bringt uns das neue Jahr – natürlich viel Arbeit“, richtete er den Blick in die Zukunft. Dominieren werde neben dem Kirchenumfeld Happertshausen der Neubau des Feuergewehrgerätehauses in Aidhausen. Auch die Dorferneuerung Friesenhausen-Rottenstein müsse vorangehen. Besonderes Augenmerk wolle er auf die gute Zusammenarbeit zwischen dem Gemeinderat, den Bürgern, dem Bauhof und der Verwaltung legen, betonte Möhring. Angedacht seien Workshops in allen Gemeindeteilen.

    Dank an das Ehrenamt

    Eine der wichtigsten Säulen der Gemeinde seien die ehrenamtlich aktiven Bürgern. Auch diesen dankte Möhring. Die Gemeinde müsse alles tun, um das Ehrenamt zu unterstützen. Dazu trage etwa das Bürgerbüro bei, sagte er, verbunden mit einem Dank an Christine Fesel.

    Schließlich dankte stellvertretende Bürgermeisterin Claudia Röhner auch dem Gemeindeoberhaupt: „Du bist unser Zugpferd und ein Profi der Zuschüsse“, lobte sie Möhrings erfolgreichen Einsatz.

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