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    ERMERSHAUSEN

    Auf Schusters Rappen rund um Ermershausen

    Einen neuen Flyer mit Wanderwegen und Sehenswürdigkeiten in und um Ermershausen, an dem unter anderem Horst Fischer vom Haßbergverein Ermershausen (Mitte) und Dritter Bürgermeister Matthias Keßler mitgewirkt hatten, stellte Bürgermeister Günter Pfeiffer in der Bürgerversammlung im Sportheim vor. Foto: Beate Dahinten

    Die wichtigsten Wanderrouten, die Sehenswürdigkeiten und natürlich die neue Kneippanlage: Diese und noch mehr Infos enthält der neue Flyer über Ermershausen, den Bürgermeister Günter Pfeiffer in der Bürgerversammlung am Donnerstag vorstellte. Das Faltblatt hat die Gemeinde zusammen mit Haßbergverein Ermershausen, Hofheimer Allianz und Haßberge-Tourismus erstellt. „Wir haben uns bemüht, möglichst viel Information übersichtlich zu transportieren“, sagte Pfeiffer.

    Die Kneippanlage war der Aufhänger für den Flyer gewesen und ihre Einweihung natürlich auch ein Thema im Rückblick des Bürgermeisters „auf ein sehr ereignisreiches und arbeitsintensives Jahr“. Als Höhepunkt wertete er das Festwochenende im September mit Gemeindefeuerwehrtag, dem Jubiläum 25 Jahre Eigenständigkeit und der Beurkundung der Partnerschaft mit Unterammergau.

    Aber auch in der nahen Zukunft steht einiges an Veranstaltungen, Aktivitäten und Projekten an. Schon am Montag, 2. Dezember, beginnt der Abriss der ehemaligen Schule. Für 20. Dezember ist eine gemeinsame Waldweihnacht mit der Gemeinde Schweickershausen an der ehemaligen Grenze geplant – 30 Jahre nach der Premiere. Am 5. Januar soll das neue Mehrzweckfahrzeug für die Feuerwehr übergeben werden. Die bautechnische Besichtigung für den geplanten Funkmast der Telekom steht am 21. Januar an. Ziel ist eine „hervorragende Netzabdeckung“, so Pfeiffer bis Herbst/Winter 2020.

    In Sachen Ortsbild will Bürgermeister Pfeiffer als nächstes den Bereich um das Feuerwehrhaus in Angriff nehmen und dort „vielleicht auch eine E-Ladestation“ einrichten. Vorausgesetzt, es gebe „eine vernünftige Förderung“. Für die Teilsanierung des Kanalnetzes und des Verbindungsstranges zur Kläranlage Birkenfeld laufen die Ausschreibungen. „Nicht richtig voran“, so Pfeiffer, kommt dagegen das Ingenieurbüro, das mit der Wirtschaftlichkeitsstudie für die Zukunft der Kläranlage beauftragt ist.

    Die Bürgerversammlung am Donnerstag war nicht nur die 25. seit Wiedererlangung der Selbstständigkeit, sondern auch die letzte in dieser Wahlperiode. Die Ankündigung Pfeiffers, wieder als Bürgermeister zu kandidieren, quittierten die zahlreichen Anwesenden mit Beifall.

    Ebenfalls Applaus gab es für die Information, dass künftig die Briefwahl wieder in Ermershausen ausgezählt und dem Ergebnis in der Gemeinde Ermershausen zugerechnet wird „Damit wird es keine falsche Darstellung unseres Wahlergebnisses und unserer Wahlbeteiligung mehr geben“, sagte Pfeiffer. In den letzten Jahren waren die Briefwähler aus Ermershausen der Gemeinde Bundorf zugeordnet gewesen, inzwischen sei aber die Mindestanforderung von 50 Briefwählern in Ermershausen wieder erreicht, erläuterte Pfeiffer am Freitag gegenüber dieser Redaktion. (bat)

    Einen weiteren Artikel zur Bürgerversammlung in Ermershausen lesen Sie hier.

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