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    PRAPPACH

    Auf den Flurgrenzen zu Augsfeld und Krum unterwegs

    Die Teilnehmer an der Flurbegehung der Jagdgenossenschaf Prappach. Foto: Dietmar Hetterich

    Seine dritte Auflage der Flurbegehung veranstaltete die Jagdgenossenschaft Prappach am Feiertag Christi Himmelfahrt. Diesmal wurden die Flurgrenzen zu den benachbarten Gemarkungen von Krum und Augsfeld abgelaufen. Startpunkt war auch in diesem Jahr der Dorfplatz, wo Vorsitzender Theo Lang die interessierteren Prappacher begrüßte. Zuerst ging es die Wachthügelstraße hoch. Schon nach wenigen Meter gab es den ersten Stop. Am Kehrleinshaus berichtete Heimatforscher Heinrich Weisel, wie die Vorfahren der heutigen Kehrleins nach Prappach kamen. Am Kreuzschlepper gab es den zweiten Halt, hier konnte Weisel sowohl über die Weinbaugeschichte wie auch über die Darstellung des gefallenen Jesus auf dem Weg zur Kreuzigung berichten.

    Weiter ging es zum Gedenkstein zur Flurbereinigung. Hier erzählte Werner Eller, wie es in den ersten Jahren der Maßnahme abgelaufen war. So wurden viele Flurwege, auch aus finanziellen Gründen, in mühseliger Handarbeit von den Prappachern in den 60er und 70er Jahren des letzten Jahrhundert gepflastert.

    Das nächste Ziel waren die Steinbrüche, wo in den vergangenen Jahrhunderten Baumaterial gewonnen wurde. Nicht nur die Dorfkirche, das Schulhaus und manches Bürgerhaus wurden mit dem gebrochenen Sandstein errichtet, es gibt auch Unterlagen, die nachweisen, daß in Haßfurt Steine aus den Steinbrüchen verbaut wurden. Weiter ging es bis zur Verbindungsstraße nach Ebern, wo man auf die Grenze zu den Augsfelder Fluren stieß. Am Sterzelbach entlang führte der Weg zurück ins Dorf, wo der Rundgang beim Dorffest der Sterzelbacher Musikanten ein geselliges Ende fand. (wos)

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