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    OBERAURACH

    Bauherren stehen in Oberaurach in den Startlöchern

    Noch rollen die Bagger im Baugebiet „Zum Trieb“ in Neuschleichach. Wenn das Wetter mitspielt, sollen die Arbeiten aber bis Anfang November abgeschlossen sein. Foto: Christian Licha

    Die Besichtigung der neuen Baugebiete stand am Dienstag auf der Tagesordnung der Bauausschusssitzung in Oberaurach. Begleitet wurde das Gremium von den zuständigen Architekten Peter Ruck und Bernhard Klauer vom Technischen Büro Werner in Eltmann.

    39 neue Bauplätze entstanden in Kirchaich „Hinter der Quelle“. Die Straße „Quellengrund“, die im Ansatz schon vorher existierte, wurde verlängert und mit zwei Abzweigen versehen, die zukünftig die Namen „Am Steinbruch“ und „Leutsäcker“ tragen. Die Ein- und Ausfahrt zu dem Baugebiet wird künftig auch direkt an der Kreisstraße Richtung Lembach möglich sein. Die Erschließungsarbeiten sind so gut wie abgeschlossen.

    In den nächsten zwei bis drei Wochen werden noch Bodenschwellen zur Geschwindigkeitsreduzierung des Autoverkehrs vor und nach dem Kindergarten sowie beim geplanten Spielplatz installiert, erklärten die Architekten. Weiterhin ist in Sachen Breitbandausbau der Glasfaseranschluss direkt bis auf die einzelnen Grundstücke möglich.

    Aufräumen möchte Bürgermeister Thomas Sechser mit einem Gerücht, das in der Gemeinde seine Runde macht. Keineswegs wurden die Grenzen der einzelnen Grundstücke um zwei bis drei Meter gekürzt, so wie fälschlicherweise erzählt werde. Vielmehr sei es so, dass im Rahmen der üblichen Bautoleranzen die Grundstücksgrenzen höchstens um zwei bis drei Zentimeter korrigiert wurden, sagt Sechser. Zehn Bauplätze sind schon verkauft, weitere zehn reserviert. Neben den sechs Grundstücken, die sich von vornherein in privater Hand befinden, sind noch 13 Bauplätze zu haben. Den Bauboom führt der Bürgermeister auf die sehr begehrte Lage und den günstigen Preis zurück.

    Endspurt in Neuschleichach

    „Wenn das Wetter mitspielt, müssten wir Anfang November fertig werden“, sagte Architekt Peter Ruck zu den noch durchzuführenden Arbeiten im neuen Baugebiet „Zum Trieb“ in Neuschleichach. Es müssen noch Leerrohre für die Verkabelungen eingebaut sowie die Frostschutzschicht aufgetragen und Pflasterzeilen gesetzt werden. Die Überlandzentrale Mainfranken aus Lülsfeld wird die Stromleitungen verlegen und den Breitbandausbau vornehmen, der dann gleichzeitig auch in der Armin-Knab-Straße stattfindet.

    „Wir haben uns den Luxus eines Trennsystems hier geleistet“, betonte Bürgermeister Thomas Sechser. Das Oberflächenwasser wird getrennt vom Schmutzwasser gesammelt, damit die Ortskanäle entlastet werden. An der Aurach, in die das Oberflächenwasser fließen wird, entstand zusätzlich ein Regenrückhaltebecken, das von einem Graben oberhalb des Baugebietes ergänzt wurde. Von den 18 Bauplätzen sind bereits 13 verbindlich bei der Gemeinde reserviert, fünf befinden sich in privater Hand.

    Ein Dorn im Auge ist der Bevölkerung schon seit Jahren der Pflasterbelag auf dem Platz vor der Metzgerei Hornung in Unterschleichach. Besonders die Senioren beklagen sich ständig, dass sie auf dem unebenen Belag mit Rollatoren nicht richtig vorwärts kommen, erklärte Bürgermeister Sechser. Der Dorfverschönerungsverein Unterschleichach hat sich jetzt angeboten, in Eigenleistung Abhilfe zu schaffen. Die Gemeinde müsse nur die Kosten für das Material übernehmen, die sich schätzungsweise auf rund 8500 Euro belaufen werden. Einstimmig beschloss der Bauausschuss, den Platz mit glattem Betonsteinpflaster zu versehen, so wie es sich schon auf dem gegenüberliegenden Gehsteig befindet.

    Pflaster verschwindet bald

    Die Einfahrt vor dem Post- und Blumenladen soll dadurch abgegrenzt werden, dass die einzelnen Quadrate des Betonsteinpflaster größer sein werden und eine andere Farbgebung haben sollen. Die Ausführung dieses Beitrags zur Barrierefreiheit wird vielleicht noch in diesem, aber spätestens im nächsten Jahr erfolgen, sobald die Helfer des Dorfverschönerungsvereins entsprechende Kapazitäten frei haben, sagte Sechser.

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