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    SCHÖNBACH

    Beim Fest in Ebelsbach hat's gefunkt

    Das Fest ihrer „Diamantenen Hochzeit“ feierten in Schönbrunn Elsbeth und Hermann Zieg. Zu den Gratulanten zählten Landrat Wilhelm Schneider (links) und Bürgermeister Walter Ziegler. Foto: Günther Geiling

    Am Donnerstag feierten Elsbeth und Hermann Zieg auf dem Ebelsbacher Gemeindeteil Schönbach ihre Diamantene Hochzeit. Dem Jubelpaar gratulierten drei Töchter mit ihren Familien, darunter fünf Enkel und zwei Urenkel.

    Die Glückwünsche des Landkreises überbrachte Landrat Wilhelm Schneider, der besonders das Engagement von Hermann Zieg als Feldgeschworener hervorhob. Über 60 Jahre übe er nämlich schon das Ehrenamt eines Siebeners aus und habe beim letzten Siebenertag dafür auch eine besondere Ehrung erfahren.

    Bürgermeister Walter Ziegler stellte bei seiner Gratulation heraus, dass der Jubilar in seinem Heimatort auch weitere Ehrenämter innehatte. So sei er zehn Jahre Obmann des Bayerischen Bauernverbandes gewesen, gehörte 25 Jahre dem Ausschuss der Flurbereinigung an und war 34 Jahre im Jagdausschuss tätig. Viele Jahre war er auch Hornist bei der Freiwilligen Feuerwehr.

    Hermann Zieg ist ein Schönbrunner, während Elsbeth Zieg, geborene Benkert, in Altershausen geboren wurde und dort auch aufwuchs. Anlässlich des Gaufestes im Jahre 1958 in Ebelsbach lernten sich die beiden dort im Bierzelt kennen, ein Jahr später wurde in der Kirche von Gleisenau geheiratet.

    In der Landwirtschaft vereint

    Elsbeth Zieg war nach ihrem Schulbesuch zunächst als Waldarbeiterin tätig, bevor sie bei den Fränkischen Leuchten in Königsberg aufnahm. Nach der Eheschließung sorgte sie dann als Bäuerin, Hausfrau und Mutter für die Erziehung der Kinder und das Leben im Haus und auf dem Hof.

    Hermann Zieg übernahm schon 1959 und damit in jungen Jahren die Verantwortung für den landwirtschaftlichen Betrieb, in dem es eben alles von Kühen über Bullen und Schweinen bis hin zu Kleintieren gab und weitere Felder für den Getreidebau gepachtet wurden. Die Veränderungen in der Landwirtschaft führten aber dazu, dass sich Hermann Zieg eine weitere Erwerbsmöglichkeit suchte und noch 17 Jahre zusätzlich als Holzfäller im Rotenhanschen Wald tätig war. Das Interesse am Wald sowie Probleme mit der Trockenheit und dem Borkenkäfer interessieren ihn auch heute noch sehr.

    In ihrem Ruhestand genossen die Jubilare das Reisen, vor allem in die Berge und in die Landschaft Südtirols. Allerdings ist das mittlerweile durch gesundheitliche Beschwerden bei Hermann Zieg nun nicht mehr so möglich.

    Elsbeth Ziegs Lieblingsbeschäftigung war das Nähen und Stricken von Kleidern für die Kinder und Enkelkinder. Besondere Freude hat sie auch an den Blumen in ihrem Garten. Beide nehmen noch Anteil am gesellschaftlichen und gemeindlichen Geschehen. Die Lektüre der Tageszeitung ist für sie deswegen ganz wichtig. (gg)

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