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    KIRCHLAUTER

    Besonderes Fußballturnier: Kicken gegen Gewalt

    Elf Mannschaften, gute Stimmung, nettes Miteinander, engagierte Helfer, herzliche Schiedsrichter und kreative Trikots, so sah laut einer Pressemitteilung das Fußballturnier der IHADG (I Have A Dream Group) und des VfR Kirchlauter in Kirchlauter aus. Die Mannschaften aus den umliegenden Landkreisen kämpften in zwei Gruppen um den ersten Platz. Zudem wurde der beste Fanclub und die am fairsten spielende Mannschaft ermittelt.

    Somit wurde das Motto „Anstoß gegen Gewalt – Auf Tore schießen statt auf Menschen“ in den Spielen umgesetzt. Alle Mannschaften bemühten sich, fair und gewaltfrei zu kicken. Ob Gaudimannschaft oder echte Könner, alle Teilnehmer hatten viel Spaß und sogar Stimmen nach einer Wiederholung wurden laut, berichtet die IHADG.

    Nach vertanen Chancen gab es aufmunternde Fangesänge und Lob nach einem guten Schuss. So erreichten die Fans der Mannschaft „Pilgerkirche“ den Fanpreis. „The Magical Moves“ holten sich den Preis für die fairste Mannschaft, da sie trotz ihrer eigenen Niederlagen die anderen Mannschaften anfeuerten und motivierten. Spontan kürte die Spielleitung Sven von der Lebenshilfe Augsfeld zum besten Schiedsrichter.

    Alle Teams erhielten Urkunden von Landrat Wilhelm Schneider. Nach zwei knappen Finalspielen kletterten die Kirchlauterer und das Team „Frankenpower“ der Lebenshilfe Augsfeld aufs Siegertreppchen und ganz nach oben durfte die Mannschaft der Realschule Ebern.

    Der VfR Kirchlauter versorgte beim Turnier Gäste und Spieler. Die „Pilgerkirche“ bot die Möglichkeit zum Gespräch und der Weise Ring klärte über seine Arbeit mit Opfern von Gewalt auf. Eine Hälfte der Einnahmen des Benefizturniers kommen diesen Opfern zugute. Die andere Hälfte des Geldes wird über Adveniat den Kindersoldaten in Kolumbien helfen, ein neues Leben zu beginnen.

    Zum „Anstoß gegen Gewalt“ wurde durch die IHADG sowie den VfR Kirchlauter gepfiffen – nun liegt es an allen, dieses Motto im Alltag umzusetzen und zu leben, ermuntert die IHADG.

    Bearbeitet von Michael Mößlein

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