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    WONFURT

    Biba-Butzemann-Bürgermeister verschläft Hochzeit

    Das Freie Fernsehen Wonfurt (FFW) hat heuer alle Närrinnen und Narren zur fröhlichen Reise auf dem „Traumschiff“ eingeladen. Das Unterhaltungsprogramm der „verpflichteten“ Akrobaten, Redner, Sänger und Tänzer wurde von Chef-Hostess Beatrice (Liesl Vogt) moderiert und ließ keine Wünsche offen. Die bestens gelaunten „Reisenden“ bedankten sich dafür mit nicht endenden „Zugabe“- Rufen.

    Glanz schon, aber durch Abwesenheit

    Auf allen „Decks“ des Kreuzfahrtschiffs entfaltete sich an den Faschingsabenden der Pfarrgemeinde Wonfurt ein buntes Treiben sowohl im „Vorabendprogramm“ als auch in der „Late-Night-Show“. Besonderen Applaus erhielten die beiden „Urlauber“ Rettl und Schorsch (Simone Wagenhäuser und Thomas Schuck), die „Das Örtliche“ auseinander pflückten. So stellten sie fest, dass der Woferter Bürchermeister bei den Festen und Veranstaltungen in Wonfurt „glänzt“. Denn schließlich ist er der „Sonnenkönig“. Gemeint war jedoch, dass er durch Abwesenheit „glänzt“ und selbst eine Trauung „verschlafen“ hat. Außerdem hat er jetzt einen neuen Spitznamen: er ist der Biba-Butzemann, weil er die Biberbauten entfernen ließ und den Seebach zur biberfreien Zone erklärt hat.

    Doch beide „Dorfratschen“ haben noch viel mehr Talente. So brachte „Simmi ausm Unterdorf“ das Publikum zum Toben, als sie ihre Jugendzeit mit der heutigen Jugend verglich. „Heute haben sie Nintendo und Xbox und wer weiß was noch alles. Wir – hatten Freunde“, stellte sie fest. „Graham Bell hat das Telefon erfunden, damit wir uns mit Leuten in anderen Städten unterhalten können. Steve Jobs hat das I-Phone erfunden, damit wir uns nicht mehr unterhalten“, lautete ihr humorvolles Fazit.

    Luftpumpenorchester mit Tritsch-Tratsch-Polka

    Auch Thomas Schuck lief als Büttenredner und Tänzer zur Hochform auf. So brachte er die Zuhörer in seiner Paraderolle als „Hausmeister“ mit seinen Schilderungen über das Campen zum Lachen und machte als „Bauchredner“ mit „Puppe“ Linus (k)eine gute Figur. Denn Linus, sein neun Jahre alter Sohn, gab den frechen „El Zorro“ und mischte den Vater richtig auf.

    Hörens- und sehenswert war der Auftritt der FFW-Crew: Unter Leitung von „Caravan von Wonfurt“ (Elena Fromm) gaben die Mitglieder im „Luftpumpenorchester“ zu der Tritsch-Tratsch-Polka von Strauß alles für den guten „Klang“. Etwas fürs Auge bot die Jazzdance-Gruppe der VHS Wonfurt, „Unipart“, mit einem mexikanischen Tanz und einem „Funky Dance“; und auch der Jazz-Nachwuchs gab ein vielversprechendes Debüt als „Color Changers“. Die Männer vom Männerballett erschienen im Matrosenkostüm an Deck und sorgten mit ihrem Tanz für Furore. Einen Vorgeschmack auf die kommenden Zirkus-Vorstellungen gaben die Brüder Marvin und Manoel Lauenburger vom gleichnamigen Zirkus mit ihrer Balancierkunst.

    Unsere Oma ... macht den Busführerschein

    Zur Tradition des Wonfurter Faschings zählen die Auftritte der KJG-Gruppen und so begeisterten die „Schneeeulen“ mit einer Mini-Play-Back-Tanz- und Gesangsshow, während die „Fetten Flamingos“ mit einem Schul-Sketch überraschten. Zum ersten Mal „versuchte“ sich Jakob Selig als Sänger „Fredl Fesl“ und erntete viel Applaus für den „Königsjodler“.

    Als „coole“ Oma Adele zeigte sich Pauline Vogt, deren Schwester Magdalena als Enkelin Adelchen auftrat: Die 85-jährige Oma hat sich zum Busführerschein angemeldet, weil ein Polizist sie neulich mit ihrem Auto angehalten und empfohlen hatte: „Fahren Sie doch bitte lieber Bus!“

    Die Akteure der Wonfurter Büttensitzung:

    KJG – Die Schneeeulen: Antonia Belz, Barbara Nowak, Anna Tempel, Lena Aigner, Leoni Bähr, Emma Fromm, Lisa Meisner, Neele Nöller, Lena Keil, Mia Sager, Katherina Rohe und Minu Barthelme. Leitung: Viola Endres, Selina Saar, Hannah Baunacher, Sofie Vollert.

    KJG – Die fetten Flamingos: Farameh Roth, Nina Voit, Kira Englert, Leni Merkel, Emilia Helbig, Magdalena Vogt und Maja Gehring, Leitung: Katharina Vogt, Emilia Schneider, Annkathrin Nowak.

    Oma Adele und Adelchen: Pauline Vogt, Magdalena Vogt.

    Circus Lauenburger: Manoel und Marvin Lauenburger.

    Sketch – Die Firma die hilft: Sofie Vollert, Felix Schwarz.

    Bauchredner: Thomas und Linus Schuck.

    Selbsthilfegruppe „Wochentage“: Thekla und Jakob Selig, Felix Schwarz, Laura Glaser, Sofie Vollert, Eva Braunreuter und Viola Endres.

    Jazz Nachwuchs: Leni Merkel, Nina Voit, Emilia Helbig, Paola Smuda, Pauline und Magdalena Vogt, Aurelia Klement, Miriam Schwemmle, Emelie Appel, Farameh Roth und Carolin Eck, Leitung: Silke Dürr.

    Sketch: Michael Nowak, Michaela Selig.

    Sketch: Jakob Selig, Laura Glaser, Sofie Vollert.

    Simmi ausm Unterdorf: Simone Wagenhäuser

    Jazzdance Unipart: Anna-Lena Diem, Katharina Vogt, Eva und Hannah Braunreuter, Silke Dürr, Thekla Selig, Sarah Firsching, Viola Kuhn, Viola Endres, Lena Schneider, Saskia Krohe und Markus Vollert, Leitung: Laura McKillop.

    Das Örtliche: Simone Wagenhäuser, Thomas Schuck.

    Luftpumpenorchester: Robert Braunreuter, Heidi Tempel, Susanne Marquart, Liesl Vogt, Lena Schneider, Horst Schneider, Simone Wagenhäuser, Florian Klaus, Thekla Selig, Eva Braunreuter, Viola Endres und Elena Fromm. Leitung: Elena Fromm

    Hausmeister: Thomas Schuck

    Sketch - Doping: Laura Glaser, Felix Schwarz.

    Fredl Fresl: Jakob Selig

    Männerballett: Thomas Schuck, Frank Gebauer, Erik Gehring, Horst Schneider, Bernd Dietrich, Marius Schad, Martin Dürr. Leitung: Lena Schneider, Viola Endres

    Moderation: Liesl Vogt

    Lichttechnik: Dominik Englert

    Tontechnik: Marius Schad, Michael McKillop

    Requisiten: Florian Klaus, Michaela Selig

    Bühnenbild: Alexander Bähr, Conny Klaus, Horst Schneider

    Gesamtleitung und Organisation: Alexander Bähr

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