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    BURGPREPPACH

    Burgpreppach: Bürgermeister will nicht über „ungelegte Eier“ sprechen

    In der Sitzung des Marktgemeinderats ging Bürgermeister Hermann Niediek auf den Radwegebau von Ibind nach Hofheim ein und behandelte damit einen Antrag der Fraktion „Gemeinwohl“ vom Mai.

    Bis dato seien lediglich 15 000 Euro an Planungskosten aufgelaufen. Die Verlegung der Kreisstraße sei für die Gemeinde ein Gewinn. Ob diese auch für die Gemeinde im Bezug auf den geplanten Radweg Mehrkosten verursache, könne er nicht sagen, so der Bürgermeister. Da es noch keine Ausschreibung, ja nicht einmal eine konkrete Planung in dieser Sache gebe, wäre man bezüglich der Kosten auf reine Schätzungen angewiesen.

    Er habe mit Alfons Schanz von der Tiefbauverwaltung des Landkreises gesprochen, der die Kosten für die Gemeinde auf rund 290 000 Euro schätzte. Wie Andreas Dellert von der Verwaltungsgemeinschaft Hofheim ergänzte, sei bisher auch noch kein Durchführungsbeschluss gefällt worden.

    Was die von „Gemeinwohl“ verbreitete Kostenmehrung bezüglich des Radwegebaus auf 480 000 Euro betreffe, so entbehre diese jeder Grundlage, so Niediek. Zwar seien im Haushalt immer wieder Mittel für den Radweg eingestellt worden, aber nur, um dem Unterfangen im Haushalt finanziell Rechnung zu tragen.

    Was die Kritik der Fraktion bezüglich des Informationsflusses betreffe, so erklärte Niediek, dass er nicht gerne über „ungelegte Eier“ spreche. Das brächte nur Verwirrung. So werde man beispielsweise auch, was die Sanierung der Brücke in Hohnhausen betreffe, erst wieder etwas hören, wenn er hierfür eine gangbare Lösung eruiert habe. (bra)

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