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    CSU-Kreisvorstand ehrt Miglieder

    Bei der Jahresauftaktsitzung der CSU-Kreisvorstandschaft wurden zwei Ehrungen vorgenommen (im Bild von links): Kreisgeschäftsführer Gerhard Zösch, stellvertretende Vorsitzende Heidi Müller-Gärtner, Reinhold Giebfried, Wolfgang Borst und CSU-Kreisvorsitzenden Steffen Vogel. Foto: Manuela Weigl

    Auch heuer lud CSU-Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneter (MdL) Steffen Vogel die Mitglieder der Kreisvorstandschaft und die Ortsvorsitzenden zur Jahresauftaktsitzung ein, die in Zell am Ebersberg in der Heckenwirtschaft Sponsel stattfand.

    Laut Pressemitteilung beleuchtete Vogel bei der Veranstaltung die aktuelle Situation der CSU, die er sehr gut im Landkreis aufgestellt sieht. In 46 Ortsverbänden seien derzeit 1744 Bürgerinnen und Bürger Mitglied bei den Christsozialen.

    76 Eintritte verzeichnet

    „Wir haben starken Zulauf. Allein Im Jahr 2019 sind 76 Menschen aus dem Landkreis der CSU beigetreten, was doppelt soviel sind, als noch 2018“, wird Vogel in der Pressemitteilung zitiert. Er führt dies auch auf die starke Akzeptanz und die gute Arbeit von Ministerpräsidenten und Parteivorsitzenden Markus Söder zurück, der laut Vogel ein „Glücksfall für Bayern“ sei.

    Im Hinblick auf die Kommunalwahlen sieht der MdL die CSU ebenso gut aufgestellt. Mit Wilhelm Schneider stehe ein erfahrener, durchsetzungsstarker Kommunalpolitiker weiter als Landrat zur Verfügung, der über zwölf Jahre Erfahrung als Bürgermeister, langjähriger Kreisrat und Landrat verfüge. Um seine Ideen für den Landkreis durchzusetzen benötige Schneider aber auch starken Rückhalt im Kreistag, weshalb Vogel darauf hofft, dass die CSU auch bei der Kreistagswahl ihr Ergebnis der letzten Wahl halte könne.

    Besondere Ehrungen

    Als besondere Überraschung konnten der Kreisvorsitzende zusammen mit der stellvertretenden Vorsitzenden Heidi Müller-Gärtner und Kreisgeschäftsführer Gerhard Zösch zwei besondere Ehrungen vornehmen. Hofheims Bürgermeister Wolfgang Borst und dessen zweiter Bürgermeister Reinhold Giebfried wurden mit der silbernen Ehrenraute der CSU ausgezeichnet, was die höchste Auszeichnung ist, die der CSU-Kreisverband vergeben kann.

    Vogel würdigte in seiner Laudation die Verdienste von Wolfgang Borst als Vorreiter und Vordenker der Hofheimer-Allianz, die Vorbild in ganz Bayern und Deutschland im Hinblick auf die Stärkung des ländlichen Raums sei. Das bayerische Förderprojekt „Innen vor Außen“ sei beispielsweise aufgrund der Erfahrungen und des Engagements der Hofheimer-Allianz eingeführt worden. Auch im Bereich der Integration von Flüchtlingen oder bei der Energiewende auf kommunaler Ebene sei die Hofheimer Allianz beispielgebend in Bayern. Für die CSU sei Borst ein Glücksfall, so die Mitteilung weiter. Immerhin begleitete dieser das Amts des Ortsvorsitzenden in Hofheim, ehe er für zehn Jahre stellvertretender Kreisvorsitzender war und dann den Stab an Alexander Bergmann weiter gegeben hat.

    Landwirtschaft ein Anliegen

    Ebenso die silberne Ehrenraute erhielt Reinhold Giebfried. Dieser engagiere sich auch seit über 25 Jahren unter der Fahne der CSU in der Kommunalpolitik, ob als Stadtrat und zweiter Bürgermeister von Hofheim oder als Kreisrat seit 1996. Vor allem die Herausforderungen der Landwirtschaft seien dem Landwirt aus Ostheim ein echtes Anliegen, so Kreisvorsitzender Steffen Vogel. Giebfried begleitete zum Beispiel fünf Jahre das Amt des Kreisobmanns der Bauern im Landkreis, ehe er die Führung im Arbeitskreis Landwirtschaft der CSU für zehn Jahre übernommen habe.

    Kreisgeschäftsführer Gerhard Zösch ergänzte noch, dass auf Reinhold Giebfried auch stets Verlass sei, wenn angepackt werden müsse, in Form von Helfereinsätzen bei Parteiveranstaltungen, heißt es am Ende der Mitteilung. (ela)

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