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    Rentweinsdorf

    CSU Rentweinsdorf geht mit Gerhard Schmidt ins Rennen

    Mit diesen Kandidaten für den Gemeinderat geht die CSU Rentweinsdorf in die Kommunalwahl; links CSU-Bürgermeisterkandidat Gerhard Schmitt. Auf dem Bild fehlt Kandidatin Natalia Schindler. Foto: Günther Geiling

    „Ich habe mich bereiterklärt, für das Bürgermeisteramt zu kandidieren und ich bin auch froh, dass sich so viele kompetente Kandidaten in die Arbeit als Gemeinderat einbringen wollen. In dem Gremium halte ich es für wichtig, dass man fair und ordentlich miteinander umgeht und sich alle wertgeschützt fühlen in diesem Ehrenamt.“ Dies betonte CSU-Vorsitzender und CSU-Bürgermeisterkandidat, Gerhard Schmidt, bei der Nominierungsversammlung in der „Reiterklause“ in Lind.

    Gerhard Schmidt hieß zu dieser Veranstaltung auch die beiden Ehrenmitglieder Helmut Müller und Hans-Jürgen Dekarski herzlich willkommen, die bei allen Veranstaltungen immer aktiv dabei seien. Zu einer Zeit, wo der bisherige Bürgermeister aufhöre, sei es auch für die CSU notwendig, dem Wähler geeignete Kandidaten zu präsentieren. Dies geschehe mit seiner Kandidatur für das Bürgermeisteramt und der CSU-Gemeinderatsliste mit zwölf Personen.

    Die Stärkung und Wertschätzung des Ehrenamtes sei ihm ganz wichtig, betonte CSU-Bürgermeisterkandidat Schmidt. Das heiße, alle ernst zu nehmen, alle Anträge zu behandeln und allen eine Gleichbehandlung zu gewähren. Dazu gehöre auch, dass man die Bürger beteilige und deswegen sei für ihn eine Bürgerversammlung in Rentweinsdorf, aber genauso in allen Ortsteilen eine Selbstverständlichkeit. In Lind habe seines Wissens nach noch keine Bürgerversammlung stattgefunden. Eine Bürgerversammlung sei nämlich dazu da, dass Bürgermeister und Räte einmal zuhören und auch erfahren, wo den Bürger der Schuh drücke. Ebenso könnte der Bürgermeister den Bürgern bestimmte Entscheidungen auch besser erklären.

    Der CSU-Bürgermeisterkandidat ging dann auch auf ganz konkrete Punkte ein, die er im Falle seiner Wahl ändern wolle. Da die Gesellschaft immer mehr altere, sei es unerlässlich, für diese Leute Unterstützung und Mitfahrgelegenheiten anzubieten. Schließlich habe man als einziges Geschäft nur noch den Bäcker. So werde man sich mit der Frage beschäftigen, ob es Bedarf gebe, damit auch ältere Leute zu Arztbesuchen, Besorgungen und Einkäufen nach Ebern und von dort wieder zurückkämen.

    Die Vergangenheit habe gezeigt, dass Rentweinsdorf als Wohnort gerne angenommen werde. Deswegen wäre es wichtig, weiteres Bauland zu erschließen. Natürlich wirke sich das dann auch auf das Raumangebot im Kindergarten aus, weswegen der Neubau so schnell wie möglich umgesetzt werden müsse. Auch die beengte Raumsituation bei der Feuerwehr gelte es zu beseitigen, die schon viel zu lange hinausgeschoben werde.

    Ziel sei es dabei aber, die Pro-Kopf-Verschuldung nicht wesentlich zu erhöhen. Deswegen müsse versucht werden, für solche Maßnahmen die besten Fördersätze zu erreichen.

    Unter dem Wahlausschuss von Markus Oppelt aus Pfarrweisach, der ebenfalls in seiner Gemeinde als CSU-Bürgermeisterkandidat antritt, fand dann die Vorstellung der Kandidaten für die CSU-Gemeinderatsliste und ihre Nominierung statt.

    Als nächste Termine wurden festgelegt: Samstag, 22.Februar, um 15.30 Uhr Besichtigung mit Landrat Wilhelm Schneider in Sendelbach und Gräfenholz; 26. Februar Politischer Aschermittwoch mit MdL Barbara Becker in Treinfeld; 5. März um 19.30 Uhr Salmsdorf mit MdL Steffen Vogel. Außerdem wolle man noch einige Besichtigungen in der Gemeinde durchführen.

    Die Kandidaten der CSU Rentweinsdorf

    1. Gerhard Schmidt (Rentweinsdorf); 2. Frederik Schorn (Rentweinsdorf); 3. Volker Zürl (Sendelbach); 4. Rüdiger Buschbeck (Rentweinsdorf); 5. Philipp Grell (Lind); 6. Natalia Schindler (Treinfeld); 7. Holger Zürl (Rentweinsdorf); 8, Thomas Horn (Gräfenholz); 9. Christian Schad (Rentweinsdorf); 10. Frank Bürdek (Rentweinsdorf); 11. Horst Barthelmann (Rentweinsdorf) und 12. Marc Dekarski (Treinfeld).

    Bearbeitet von Peter Kallenbach

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