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    HAßFURT

    Dankenswerter Einsatz für ein blühendes Haßfurt

    Auf großes Interesse stießen bei der Blumenschmuckprämierung der Stadt Haßfurt die verschiedenen Verkaufsstände. Foto: Günther Geiling

    „Einer der schönsten Wege zu uns selbst führt durch den Garten“, betonte Zweiter Bürgermeister Michael Schlegelmilch bei der Blumenschmuckprämierung der Stadt Haßfurt in der Rathaushalle. Dabei bedankte er sich für das grüne Engagement der Bürger, „die mit viel Geduld und großem Fleiß kleine grüne Oasen und bunte Blickpunkte geschaffen haben, die das Auge erfreuen und unsere Heimatstadt verschönern“.

    Vorsitzende Petra Schilling hieß bei ihrer Begrüßung mit Elisabeth Büttner und Maria Deffner auch zwei neue Mitglieder für den Verein willkommen. Bei ihrem Rückblick hob sie hervor, dass der Stadtverband für Gartenbau und Landespflege im vergangenen Jahr die Pflege des Rosengartens in der Promenade übernommen und im Herbst mit finanzieller Hilfe der Stadt Haßfurt bereits 1000 Krokuszwiebeln gesteckt habe. In diesem Jahr sollen 4000 weitere folgen.

    Einen Dank richtete Schlegelmilch an das Team um Petra Schilling, das dazu beitrage, die Tradition der „Blumenschmuckprämierung“ zu bewahren.

    Den Preisträgern wünschte der Zweite Bürgermeister weiterhin ein gutes Händchen bei allem, was sie pflanzen und hegen, „damit auch im nächsten Jahr viele Hobbygärtner mit einem Blumenpräsent ausgezeichnet werden können.“ Das Duo „Taktgefühlt“ sorgte für gute Stimmung und eine gelungene musikalische Umrahmung.

    Dann folgte eine Diskussionsrunde zum Thema „Haßfurt – alles im grünen Bereich?“ Katrin Hiernickel führte für den Stadtverband durch die Runde, die mit Zweitem Bürgermeister Michael Schlegelmilch, Stadtmanager Marc Heinz und Floristikmeister Norbert Pudell besetzt war. Ein Presseartikel mit der Überschrift „Trocknet Franken aus?“ führte zu Fragen wie „Sind wir in einer Kleinstadt wie Haßfurt überhaupt in der Lage auf den Klimawandel zu antworten?“ oder „Wie viele Autos verträgt unsere Stadt eigentlich?“ Schlegelmilch betonte hierzu, dass die Stadtwerke mit erneuerbarer Energie vorangingen und die Stadt ausgewählt sei für das Modellprojekt „Smart City“ der Bundesregierung.

    Heinz erklärte, „dass es für uns Haßfurter völlig selbstverständlich ist, bei jedem Geschäft möglichst direkt vor dem Eingang zu parken“. Die Stadt solle Anreize schaffen und jeder müsse selbst aktiv werden, um das Bewusstsein für die Umwelt zu schärfen. Hier verwies er auf Gärtnermeister Norbert Pudell, der schon seit Jahren mit Kindergärten zusammenarbeite.

    Auf die Frage nach mehr Grün in der Innenstadt verwies Schlegelmilch auf die Kosten. „Das schöne Band aus Blumenkästen in der Stadt ist nicht nur schön anzusehen, sondern kostet auch viel Geld“, sagte er. 780 Arbeitsstunden für das Gießen und Pflanzen habe der Bauhof letztes Jahr geleistet. Das entspreche Kosten von circa 30 000 Euro. Wenn mehr Bürger zu einem ehrenamtlichen Engagement bereit wären, sei die Stadt „gesprächsbereit“.

    Aktiv bei der Blumenschmuckprämierung dabei (vordere Reihe von links) Vorsitzende Petra Schilling, Gärtnermeister Norbert Pudell und 2. Bürgermeister Michael Schlegelmilch; (hintere Reihe von links) Katrin Hiernickel und Stadtmanager Marc Heinz. FOTO Günther Geiling Foto: Günther Geiling

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