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    LENDERSHAUSEN

    Der Generationswechsel beim TSV Lendershausen ist gelungen

    Die neue Führungsriege des TSV Lendershausen: In der vorderen Reihe von links Hans-Werner Ulrich, Heike Wegmann-Haubensack, Gudrun Seubert, Heidi Willner und Klaus Seubert. Hintere Reihe von links: Christian Schnaus, Michael Weiß, Fabian Haßfurther, Heinz-Günther Weiß, Jonas Schmitt, Frank Stößel, Gerd Scheller, Erich Köttler und Manfred Haßfurther.
    Die neue Führungsriege des TSV Lendershausen: In der vorderen Reihe von links Hans-Werner Ulrich, Heike Wegmann-Haubensack, Gudrun Seubert, Heidi Willner und Klaus Seubert. Hintere Reihe von links: Christian Schnaus, Michael Weiß, Fabian Haßfurther, Heinz-Günther Weiß, Jonas Schmitt, Frank Stößel, Gerd Scheller, Erich Köttler und Manfred Haßfurther. Foto: Gerald Zimmermann

    Klaus Seubert schaute zufrieden in die Runde. Der TSV Lendershausen hat es geschafft, die Ungewissheit ist vorbei: Christian Schnaus ist der neue Vorsitzende und die Organisation des Vereins und die zahlreichen Aufgaben „sind sinnvoll auf starke Schultern verteilt“. Dies berichtet der TSV Lendershausen in einer Pressemitteilung.

    Das riesige Arbeitspaket, das Klaus Seubert seit 2006 Jahr für Jahr erledigt habe, wollte niemand komplett übernehmen. Christian Schnaus, Hans-Werner Ulrich und andere fanden bei Sportvereinen des Haßbergkreises, wie zum Beispiel beim TSV Burgpreppach, praktikable Vorbilder für eine gute Lösung.

    In seinem letzten Bericht als kommissarischer Vorsitzender skizzierte Seubert die Etappen seiner dreizehnjährigen Amtszeit. Höhepunkt für den TSV und Lendershausen waren die Festtage der 150-Jahrfeier des Vereins 2011, letzter Glanzpunkt die Einweihung des neuen Duschenhauses auf dem Spielberg. Dies und die wiederkehrenden bekannten Feste des Jahres, wie der 1. Mai, der Flohmarkt oder die Kirchweih seien nur möglich, weil die Aktiven des TSV es verstehen, das Dorf immer wieder zum Mitmachen zu motivieren.

    Stolzer Rückblick der Korbballer

    Sichtlich stolz habe Hans-Werner Ulrich von der Korbballabteilung berichten können. Im TSV Lendershausen spielen zur Zeit fünf Mannschaften. Das sind 60 aktive Spielerinnen, zu denen etwa zehn „Bambinis“ hinzukommen. Mit den engagierten Trainerinnen Erika Heß, Anne Elflein, Linda Zimmermann, Alisa und Isabel Iskrzycki, sowie Gudrun Seubert sicherten sich die Mannschaften gute Plätze in der Kreis- und Bezirksliga.

    Anders als beim Korbball sind die Fußballer aller Altersgruppen auf Spielgemeinschaften angewiesen. Bei den Spielern U 13 bis U 19 sind fünfzehn Jugendfußballer der SG Lendershausen/Ostheim bei der JFG Hofheimer Land aktiv. Die U 15 und U 19 spielen, wie Heinz-Günther Weiss berichtete, in der Kreisliga. Nach jahrelanger Vakanz hat sich ein neuer Vorstand gefunden, an dem der SV Hofheim, der TSV Goßmannsdorf, der TV Königsberg und die SG Lendershausen/Ostheim beteiligt sind.

    Ähnlich bunt sieht es bei den Alten Herren aus. In der Mannschaft finden sich Spieler aus Lendershausen, Goßmannsdorf, Rügheim, Aidhausen, Hofheim, Friesenhausen und Happertshausen zusammen. Wie sehr die Alten Herren Wert auf Fitness legen, beweisen sie beim Training, an dem unter Leitung von Michael Hofmaier und Heiko Kempf im Schnitt 20 Männer teilnehmen.

    Erfreuliche Entwicklung beim Tennis

    Die Stirn von Erich Köttler legte sich bei seinem Bericht über die 1. und 2. Mannschaft der SG Lendershausen/Ostheim in Sorgenfalten. Von den zahlreichen Fußballern aus Lendershausen und Ostheim spielen zu viele auswärts, um aktiv Siege anpeilen zu können. Trotzdem lassen sich die Sportler ihre Lust am Fußball nicht nehmen und machen aus der Not eine Tugend: Mit dem freiwilligen Gang in die B-Klasse soll ein Neuanfang gelingen.

    Erfreulich sieht die Situation beim Tennis aus. Beim letzten Schnupperkurs bevölkerten 25 Interessenten das Tennisgelände am Spielberg. Heidi Willner berichtete begeistert von der neuen Lust an dieser Sportart.

    Entspannt geht es in der Abteilung ChiKung und Aroha zu. Die auf Konzentration setzende Sportart Aroha erlebt in den Großstädten ihre Blüte. In Lendershausen üben beide Gruppen unter der Leitung von Christine Haßfurther, Edith Hückmann und Frank Stößel. Beim Diakonieverein bedankte sich Stößel, dass die Gruppen im Winter im Kindergarten üben dürfen. „Und im Sommer“, so Stößel, „haben wir auf dem Spielberg wohl eines der schönsten Übungsgelände ganz Deutschlands.“

    Statement des neuen Vorsitzenden

    Nach den Berichten der Abteilungsleiter wählte die Mitgliederversammlung Christian Schnaus zum neuen Vorsitzenden, Otmar Werner zum zweiten Vorsitzenden und Manfred Haßfurther zum dritten Vorsitzenden, sowie Jonas Schmitt zum ersten Kassier und Frank Stößel zum ersten Schriftführer. Außerdem wurden bestätigt: Gerd Scheller (zweiter Kassier, wirtschaftlicher Betrieb), Klaus Seubert (Mitgliederverwaltung), Heike Wegmann-Haubensack (zweite Schriftführerin), Fabian Haßfurther und Markus Walter (Öffentlichkeitsarbeit), Otmar Werner (Liegenschaften), Christian Schnaus (Feste und Veranstaltungen), sowie für den sportlichen Bereich Erich Köttler und Heinz-Günther Weiß (Ansprechpartner Fußball SG und JFG), Hans-Werner Ulrich (Korbball), Heidi Willner (Ansprechpartnerin Tennis), Frank Stößel (ChiKung und Aroha). Frauenvertreterin ist Gudrun Seubert, die vertretungsweise auch die Jugendvertretung übernimmt. Klaus Seubert und Ernst Haßfurther teilen sich das neue Amt des Ehrenbeauftragten.

    Der neue Vorsitzende versprach: „Wir Jungen werden das, was Generationen vor uns geschaffen haben, bewahren, Rat und Hilfe der Älteren einbeziehen und den TSV Lendershausen auf die kommenden Zeiten vorbereiten.“ (dix)

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    Bearbeitet von Alois Wohlfahrt

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