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    KREIS HAßBERGE

    Der Katastrophenschutz in Zeiten des Klimawandels

    Daniel Schirmer (links) und Jürgen Geisel nahmen am Mittwoch an der „Blaulichtkonferenz“ der SPD-Bundestagsfraktion teil. Dabei trafen die beiden Vertreter des Roten Kreuzes aus dem Landkreis Haßberge auch die SPD-Bundestagsabgeordnete Sabine Dittmar. Foto: Michael Frank/Büro Sabine Dittmar

    Die Blaulichtkonferenz der SPD-Bundestagsfraktion fand am Mittwoch, 8. Mai, im Deutschen Bundestag statt. Das Treffen von Vertretern aus Organisationen des Zivil- und Katastrophenschutzes stand in diesem Jahr unter dem Titel „Klimawandel: Herausforderung für den Katastrophenschutz“, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Büro der Bundestagsabgeordneten Sabine Dittmar (SPD). Die Abgeordnete freue sich, dass sich auch zwei Vertreter des Roten Kreuzes aus dem Landkreis Haßberge auf den Weg nach Berlin gemacht hatten.

    „Unsere Einsatzkräfte sind immer zur Stelle, wenn es darum geht, Menschen in Notsituationen zu helfen“, lobt Dittmar die Vertreter von THW, Rotem Kreuz, Feuerwehren, Polizei oder anderen Hilfs- und Rettungsdiensten. „Ohne sie würde unserer Gesellschaft etwas eminent Wichtiges fehlen.“

    Regelmäßiger Austausch

    Die SPD-Bundestagsfraktion lege daher schon seit Jahren großen Wert, darauf, sich regelmäßig mit den Helfern auszutauschen. „Wir wollen als Politik die bestmögliche Hilfestellung bei den Herausforderungen, die durch den Klimawandel und die Digitalisierung entstehen, bieten.“ Gut 250 Teilnehmer aus dem ganzen Bundesgebiet waren nach Berlin gekommen. Darunter mit Daniel Schirmer und Jürgen Geisel auch zwei Vertreter des Roten Kreuzes aus dem Landkreis Haßberge. „Ich freue mich, dass auch Helfer aus meinem Wahlkreis dabei sind, wenn wichtige Zukunftsthemen diskutiert werden“, sagt Sabine Dittmar.

    In den vergangenen Jahren sei die Bedeutung der Helfer eher noch gestiegen. „Die Folgen des Klimawandels bekommen wir immer öfter auch in Deutschland und in unserer Region zu spüren“, erklärt die SPD-Bundestagsabgeordnete.

    Neue Herausforderungen

    Starkregen, der Häuser und Straßen überflutet, starker Hagel, der Ernten vernichtet, Schneemassen, die ganze Dörfer von der Außenwelt abschneiden, oder langanhaltende Hitze- und Dürreperioden wie im vergangenen Jahr seien längst keine Ausnahme mehr und stellten die Helfer mehr und mehr vor neue Herausforderungen sowohl im technischen als auch im medizinischen Bereich.

    „Wir haben mit den Helfern gemeinsam besprochen, wie sich die Arbeit der Einsatzkräfte durch den Klimawandel bereits jetzt verändert hat und auf was wir uns für die Zukunft einstellen müssen“, berichtet die SPD-Politikerin. Dabei stellen sich Fragen nach der passenden Ausrüstung ebenso wie nach den ehrenamtlichen Strukturen und wie diese auch bei steigender Einsatzzahl unterstützt und gestärkt werden können. (pes)

    Bearbeitet von Peter Schmieder

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