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    STETTFELD

    Die Querungshilfe bleibt der Streitpunkt

    Die Querungshilfe in der Ortsmitte ist bereits fertiggestellt. Über die Form der Bushaltestelle wurde nun im Gemeinderat... Foto: Christian Ziegler

    Welche Form soll die Bushaltestelle in der Ortsmitte annehmen? Dieser Frage ging der Stettfelder Gemeinderat in seiner Sitzung am 11. Juli nach.

    Einstimmig entschied sich das Gremium, eine Variante zu wählen, bei der die rückwärtigen Träger des Dachs hinter der Sandsteinmauer, die entlang der geplanten Einbuchtung verlaufen wird, angebracht werden. So wird es möglich, auf der Mauer hölzerne Sitzauflagen zu schaffen und es müssen keine Ruhebänke aufgestellt werden. Die Ausbuchtung für die Haltestelle soll 6,50 Meter breit werden, das Wartehäuschen soll eine Breite von 5 Metern bekommen.

    Zankapfel an dieser Stelle bleibt nach wie vor die Querungshilfe über die Hauptstraße. Bereits in der Sitzung vom April hatte Bürgermeister Alfons Hartlieb über die Beschwerde eines Anliegers informiert, der die Nutzung seiner Wohn- und Gewerbeimmobilie beeinträchtigt sah. Er fordert nun die komplette Entfernung der Querungshilfe und hat deswegen auch den Petitionsausschuss des Landtags angerufen. „Die Differenzen sind wohl nicht mehr zu überbrücken“, ließ Bürgermeister Hartlieb den Gemeinderat wissen. Er verwies erneut darauf, dass „die Halle eine landwirtschaftliche Gerätehalle“ und keine Gewerbehalle sei. „Zudem ist die Querungshilfe Sache des Straßenbauamts und nicht der Gemeinde.“ Die Gemeinde hatte seinerzeit das Angebot, einen Übergang einzurichten dankend angenommen. Da ab September die Stettfelder Grundschüler von der Bushaltestelle in der Ortsmitte und nicht mehr wie bisher vom Feuerwehrhaus aus zur Schule fahren, sahen die Räte ihn als wichtigen Sicherheitsaspekt für die Kinder an.

    Außerdem teilte der Bürgermeister mit, dass ab 31. Juli die Hauptstraße wieder vollständig befahrbar sein wird. Im September werden dann die Kanalarbeiten im Rudendorfer Weg beginnen.

    Die Spielgeräte am Spielplatz am Toracker stehen dauerhaft in der prallen Sonne. Einige Eltern hatten den Wunsch an die Gemeinde herangetragen, hier Abhilfe zu schaffen. Dies wird baldmöglichst geschehen. Im Bereich des Sandkastens und der Nestschaukel sollen nun Sonnensegel angebracht werden. Die Verwaltung wurde damit beauftragt, entsprechende Angebote einzuholen und die Beschaffung der beiden Sonnensegel zu organisieren.

    In der Sitzung vom März hatte der Gemeinderat eine Änderung der Beitrags- und Gebührensatzung für die Wasserversorgung beschlossen. Dabei wurde rückwirkend zum 1. Januar der Wasserpreis auf 90 Cent pro Kubikmeter erhöht. Die Rechtsaufsicht des Landratsamts hatte nun festgestellt, dass die zu ändernden Textstellen in der Änderungssatzung falsch zitiert wurden. Eine Korrektur ist allerdings nur über den Erlass einer neuen Satzung möglich. Da sich lediglich die Nummerierung der Paragraphen und der Wasserpreis geändert hatten und die Bürger bereits über den neuen Preis informiert waren, war der erneute Erlass nun ebenfalls rückwirkend zum 1. Januar möglich. Der Rat beschloss die neue Satzung einstimmig.

    cz

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