• aktualisiert:

    KÖNIGSBERG

    Die Vergangenheit in vielen Facetten

    Ausstellung mit alten Ansichtskarten: Gezeigt wird auch eine Ansicht von Unfinden.
    Ausstellung mit alten Ansichtskarten: Gezeigt wird auch eine Ansicht von Unfinden. Foto: Gerold Snater

    Zwei sehr sehenswerte Ausstellungen, die die Vergangenheit in unterschiedlichen Facetten zeigen, sind bis einschließlich 3. Mai im Rathaus der Stadt Königsberg zu sehen. Diese Ausstellungen sind geöffnet montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr.

    Im großen Saal wird in vielen Bildern das „Leben auf dem Dorf“ gezeigt. Viele Fotos geben einen Eindruck über den seinerzeitigen Verlauf der Kindheit und der Jugendzeit. Ein breiter Raum der Ausstellung ist Hochzeiten gewidmet, die in vergangenen Tagen auch für ein ganzes Dorf von Bedeutung sein konnten. Die Ausstellung befasst sich auch mit dem Thema Tod und gewährt Einblicke in Feste und Bräuche, das Gemeinwesen, das Vereinsleben und das religiöse Leben früherer Zeiten. Zusammengestellt wurde das Ganze von der Direktion für Ländliche Entwicklung Würzburg und vom Bezirk Unterfranken.

    Parallel dazu sind im kleinen Saal rund 100 alte Ansichtskarten von Königsberg und fast allen Stadtteilen (von einigen gibt es keine) ausgestellt. Zusammengetragen wurden sie vom „Arbeitskreis Heimat & Geschichte Königsberg und seinen Stadtteilen“ unter der Leitung von Michael Burkard. In den Reproduktionen zeigt sich Königsberg samt Stadtteilen in inzwischen oft nicht mehr sichtbaren und oft schon vergessenen Ansichten und Eindrücken.

    Beide Ausstellungen wurden am Mittwoch eröffnet von Bürgermeister Claus Bittenbrünn im Beisein von Landrat Wilhelm Schneider, des Direktors des Amtes für Ländliche Entwicklung, Ottmar Porzelt, und weiterer Ehrengäste. Bittenbrünn stellte sein Grußwort zur Ausstellung „Leben auf dem Dorf“ unter die Überschrift: „Hier werden Geschichte und sogar Geschichten konkret und greifbar.“ Die Ansichtskartenausstellung fasste er mit dem Leitspruch des Arbeitskreises zusammen: „Geliebtes Königsberg, rette Deine Geschichte! Achte Deine Erzählungen, Deine Vorfahren, Deine Kultur, Deine vergangenen Zeiten! Denn nur Du hast sie erlebt!“

    Landrat Wilhelm Schneider äußerste sich sehr positiv über beide Ausstellungen und forderte die Bevölkerung auf: „Begeben Sie sich hier in Königsberg auf eine spannende Zeitreise in die Vergangenheit und spannen Sie dabei auch den Bogen bis in die Zukunft. Entdecken Sie alles, was es hier zu sehen gibt, und helfen Sie mit, unseren ländlichen Raum weiterhin positiv zu gestalten.“

    Ottmar Porzelt schilderte ausführlich die Entstehung, den Inhalt und die Bedeutung und meinte: „Diese Ausstellung, wie sie hier konzipiert ist, soll viele Besucher motivieren, über die Entwicklung der Stadt Königsberg nachzudenken und sich zu engagieren. Gute Beispiele im Landkreis zeigen: Es lohnt sich.“

    Der Eintritt ist frei.

    Intensive Gespräche: Viele historische Fotos regen zu intensiven Gesprächen an, so auch Andrea Lutsch von der Stadt Königsberg und Oberstudiendirektor Anton Staudigl von der Berufsoberschule Coburg.
    Intensive Gespräche: Viele historische Fotos regen zu intensiven Gesprächen an, so auch Andrea Lutsch von der Stadt Königsberg und Oberstudiendirektor Anton Staudigl von der Berufsoberschule Coburg. Foto: Gerold Snater
    Zwei Mal wöchentlich bequem per E-Mail:
    Abonnieren Sie jetzt den kompakten Haßberge-Newsletter!

    Von unserem Mitarbeiter Gerold Snater

    Kommentare (0)

      Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!