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    EBERN

    Die evangelische Kirche in Ebern will sich für die Zukunft rüsten

    In Tischgruppen sammelten die Teilnehmer Vorschläge zu vielen Themen rund um die Kirche. Foto: Christian Licha

    Rund um die Entwicklung der Kirche und der Kirchengemeinde ging es bei der „Zukunftswerkstatt“ am Samstag in Ebern. Der Kirchenvorstand der evangelischen Kirchengemeinde Ebern hatte in das Gemeindehaus eingeladen, um Verbesserungen und Anregungen zu diskutieren.

    In Tischgruppen diskutierten die Teilnehmer verschiedene Themen der Gemeindearbeit. Dabei kam unter anderem der Wunsch zur Sprache, dass die Bänke in der Kirche zukünftig von beiden Seiten aus begehbar sein sollen. Pfarrer Bernd Grosser nahm diesen Vorschlag in seine Maßnahmensammlung auf. Nach 61 Jahren steht in nächster Zeit ohnehin eine Dachsanierung an und der Pfarrer möchte neben der Erneuerung des Schieferdaches noch weitere Arbeiten in die Planung mit einzubeziehen. Auch kam der Vorschlag, den Sonntagsgottesdienst im Wechsel mit Jesserndorf oder wenigstens einmal im Monat von 10 Uhr auf 8.45 Uhr vorzuverlegen. Eine Teilnehmerin meinte, das monatliche Kirchencafé könne dann vielleicht mehr Besucher anziehen, wenn der Abstand zum Mittagessen größer werde. Die Reihe „Kirche mal anders“ soll fortgesetzt werden.

    Auftritt auf Facebook

    Pfarrer Grosser stellte zum Abschluss des Werkstatt-Nachmittages alle gesammelten Inhalte vor. Insgesamt müsse man mit mehr Attraktivität dem allgemeinen Besucherschwund entgegenwirken. Eine Chance dazu sahen viele Teilnehmer in einer stärkeren ökumenischen Zusammenarbeit mit der katholischen Kirche.

    Auch die Jugend soll stärker angesprochen werden, wie sie sich die Zukunft der Kirche vorstelle. Angedacht hierzu ist eine Veranstaltung mit den Konfirmanden, ähnlich der jetzigen „Zukunftswerkstatt“, zu der die Jugendlichen nicht gezwungen werden, sondern freiwillig teilnehmen können. In Sachen Öffentlichkeitsarbeit wurde eine große Infotafel am Gemeindehaus als sehr sinnvoll empfunden. Auch ein Auftritt in den sozialen Medien wie Facebook oder Instagram werde forciert. Für die Bereitstellung der Inhalte und die Pflege der Seiten könnten Jugendliche einbezogen werden. Ein Wunsch wäre auch eine Kirchenband oder die Aufführung eines Kindermusicals. Spielenachmittage oder Filmvorführungen mit anschließender Diskussion standen ebenfalls auf der Agenda. (cl)

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