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    Hofheim

    Edeka erweitert Laden in Hofheim

    Edeka will den Laden in Hofheim erweitern. Der Stadtrat genehmigte die dafür nötige Änderung des Bebauungsplans. Foto: Martin Schweiger

    Mit fünf Einkaufsmärkten ist Hofheim bereits reich gesegnet. Doch scheinbar laufen die Geschäfte des Edeka-Ladens an der Ringstraße in Hofheim gut. Denn der Einzelhändler will seine Verkaufsfläche von derzeit 1655 Quadratmetern auf 2200 Quadratmeter vergrößern. Der Stadtrat genehmigte die dafür nötige Änderung des Bebauungsplans in seiner jüngten Sitzung einstimmig.

    Einen neuen Rekord konnte Bürgermeister Wolfgang Borst verkünden: Im Jahr 2019 gab es 4073 Übernachtungen auf dem Wohnmobil-Stellplatz am Freibad, so viele wie noch nie.

    Die Buslinie "Burgenwinkelroute", die nicht nur Touristen die Reize des nördlichen Landkreises näher bringen soll, führt auch über Hofheim. Sie wird als touristische Linie beworben. Zusammen mit der "Bier und Wein-Route", die durch den südlichen Landkreis führt, werden rund 3000 Fahrgäste pro Jahr erwartet. Der Landkreis beteiligt sich mit 40 Prozent an dem erwarteten Fahrkostendefizit. Die Kommunen, wie auch Hofheim, werden mit rund 5000 Euro pro Jahr zur Kasse gebeten. Die Busse sollen zunächst zwei Jahre lang fahren, informierte Borst.

    Erfolgreichste Allianz in Bayern

    Die Hofheimer Allianz ist als erfolgreichste Allianz in Bayern der bayerische Vertreter des Dorferneuerungspreises 2020. Die 70-seitige Bewerbungsbroschüre wird in jeden Haushalt der Allianz kostenlos versandt, sagte Borst.

    Der Straßenübergang mit einer Querungsinsel am Friedhof in Hofheim wird voraussichtlich im August und September dieses Jahres in der Ringstraße auf Höhe von Elektro-Geuppert gebaut. Hierfür wird die Straße für etwa drei Wochen halbseitig gesperrt. Der Verkehr wird durch eine Ampel geregelt.

    Der Friedhofseingang wird verlegt. Über eine Rampe kann der Friedhof künftig barrierefrei erreicht werden. Die Maßnahme wird mit 80 Prozent gefördert. Restkosten von 40 000 bis 50 000 Euro muss die Stadt tragen.

    Eine "Bürgerplantage" soll auf einer Fläche von 1,5 Hektar neben der Kläranlage in Hofheim entstehen. Sie besteht aus Obstbäumen, die von Bürgern erworben werden können. Die Stadt sorgt für die Bewässerung der Bäume durch Schläuche mit Wasser aus dem Nachklärbecken der Kläranlage. Die Plantage kommt dem Ökokonto der Stadt zugute. Nur heimische und standortgerechte Baumsorten sollen zum Einsatz kommen. Ein genaues Konzept ist derzeit noch in Arbeit.

    Die Zauneidechse verzögert den Bau des Parkplatzes in der Lendershäuser Straße. Die Garage und das Haus rechts auf dem Bild sollen für den Neubau abgerissen werden. Foto: Martin Schweiger

    Der Bau des Parkplatzes in der Lendershäuser Straße neben dem Gebäude der Kleintierzüchter verzögert sich. Die untere Naturschutzbehörde hat dort Fledermäuse und die Zauneidechse gesichtet. Wenn die Zauneidechse ihren Winterschlaf im April beendet hat, muss sie umgesiedelt werden. Erst dann können die Arbeiten fortgesetzt werden, so Borst.

    Ein Park-Chaos in der Innenstadt befürchtet Borst, wenn demnächst die Landgerichtsstraße für die Erneuerung gesperrt wird. Um für mehr Parkplätze zu sorgen, soll das Gelände am ehemaligen Bahnhof geschottert werden. Nach der Sanierung der Landgerichtsstraße wird es dort mit insgesamt 16 Stellflächen mehr Parkplätze geben als bisher. Dies sei möglich, weil die Landgerichtsstraße – wie auch die Grüne-Markt-Straße – zur Einbahnstraße wird. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Gehsteige breiter werden. In der Grüne-Markt-Straße wird es in Fahrtrichtung (nach unten) auf der linken Seite voraussichtlich keine Parkplätze mehr geben. Die Detailplanung für beide Straßen folgt noch, sagte Borst.

    Teleskoplader kostet 73 000 Euro

    Noch interessant: Der Teleskoplader für den Bauhof kostete samt Zubehör rund 73 000 Euro. Der Bodenpreis für das Baugebiet in der Lendershäuser Straße beträgt 55 Euro pro Quadratmeter. Die Erschließungskosten betragen 30 Euro pro Quadratmeter. Für die Ableitung des Abwassers von Eichelsdorf an die Kläranlage in Hofheim liegt eine erste Kostenberechnung von zwei Millionen Euro vor. Ein Berechnung hatte nur 700 000 Euro ergeben. Eine neue Berechnung soll nun eine Kostenminderung bei wirtschaftlicherer Bauweise bringen.

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