• aktualisiert:

    Hofheim

    Ein Outer Limits Spezial zum runden Geburtstag

    Der runde Geburtstag des JUZ Hofheim wird mit einem "Outer Limits Spezial" gefeiert. Im Bild vom Organisationsteam (vorne, von links) Lukas Baumeister, Philipp Valtenmeier, Julian Schmidt, Silvio Laudensack, Daniel Fischer sowie stehend Rolf Rogalski und Andreas Ott. Foto: Alois Wohlfahrt

    Der Weg hinauf zum JUZ in Hofheim ist gepflastert von Plakaten. Es ist ja auch nicht mehr lange hin, bis mit "Outer Limits" in ziemlich genau zwei Wochen das startet, worauf dutzende Juzler seit vielen Monaten hinarbeiten. Im Juz selbst schaut's nicht anders aus: Flyer und Plakate liegen auf. Und bei Mitgliedern des Orga-Teams gibt's eh beinahe nur ein Thema: Das "Outer Limits" vom 19. bis 22. Juni in Hofheim.

    Auf was er sich besonders freut? Lukas Baumeisters Antwort kommt prompt: Auf "Ingo ohne Flamingo", sagt der 17-Jährige. Und verrät warum: Weil er die meisten seiner Lieder kennt. Aber Lukas muss warten, bis "Malle" nach Hofheim kommt. Die Mallorca-Party wird der Abschlussabend des "Outer Limits Spezial".

    Die Gruppe "Culture Beat" spielt zum Beginn der Party-Tage

    Zuvor kommt erst einmal Daniel Fischer auf seine Kosten: Der JUZ-Vorsitzende freut sich auf die Band am ersten Abend: "Culture Beat". Warum? Fischer schmunzelt und sagt: Die 90er Jahre, "das war halt meine Sturm und Drang-Zeit". Ist aber nicht der alleinige Grund, warum er sich auf die Band freut, die vor rund einem Vierteljahrhundert in etlichen Charts mit ihrem Hit "Mr. Vain" auf Platz 1 landete. Fischer freut, dass es wieder gelungen ist, mit der Band "eine internationale Größe nach Hofheim zu bringen".

    Und das hat beim JUZ Tradition. Eric Burdon und Roger Chapman spielten hier, Ina Deter sang "Neue Männer braucht das Land" und dann natürlich Wolf Maahn. Der war gleich mehrmals zu Gast bei JUZ-Konzerten. Im September vergangenen Jahres wurde die Verpflichtung von "Culture Beat" festgeklopft, nachdem auch die Stadt ihr "Okay" für den Festival-Platz am Freibad gegeben hatte, berichtet Fischer weiter.

    Vier Jahrzehnte gibt es das JUZ, zurückgeblickt und geehrt wurde bereits vor wenigen Wochen. Dass es zu diesem runden Geburtstag wieder Party geben sollte, waren sich die JUZler einig. Und auch, dass man in der Tradition fortfahren sollte, "Hochkaräter" nach Hofheim zu bringen.

    Ein Fest für viele Altersgruppen

    Aber vor allem sollte das "Outer Limits Spezial" möglichst viele Altersgruppen und Musik-Geschmäcker ansprechen. Und so geht es mit "möglichst viele Altersgruppen ansprechen" am Donnerstag weiter. Das ist der Feiertag Fronleichnam. Ab 14 Uhr sollen Familien auf dem Pausenhof der Grundschule auf ihre Kosten kommen. Es gibt ein großes Kinderprogramm, für die Freunde von Unplugged-Musik spielt ab 19 Uhr die Hofheimer Band "Akustica". Der Eintritt ist frei.

    "Laut! Heiß! Unvergesslich!" - das waren Attribute von JUZ-Festivals in früheren Tagen. Und in diese Richtung könnte es auch wieder am dritten "Outer Limits"-Tag, am Freitag, gehen, wenn es härter zur Sache geht mit der "Rock-Night". Dafür stehen die Namen "F.U.C.K." und "Number Nine". Rockige Zeitreisen unter anderem in die 80er und 90er Jahre versprechen die Namen der beiden Coverbands.

    Mallorca-Party zum Abschluss

    Das Finale des Festivals folgt am Samstagabend. Dann trifft "Malle" auf Hofheim. Mit dabei bei der Mallorca-Party ist nicht nur "Ingo ohne Flamingo", auf den sich Lukas Baumeister ja schon freut. Sondern auch Ikke Hüftgold, Chris Mega und "Geilomat" kommen in den Haßgau.

    Das Programm steht, die organisatorischen Vorbereitungen sind abgeschlossen, so Fischer, ab Freitag, 14. Juni, startet der Aufbau des Festzeltes am Freibad. Und wie schaut's aus, mit den Erwartungen bei der Besucher-Resonanz und den Finanzen? Bei der Zuschauer-Resonanz regiert das Prinzip Hoffnung, dass das Angebot entsprechend Leute anzieht. Aber Erwartungen hat Fischer keine, weil es sich vorher einfach nicht einschätzen lässt. Und was die Finanzen betrifft: "Outer Limits war noch nie dazu da, um Geld zu verdienen", so der Vorsitzende. Dafür hatten die großen Konzerte früher wie heute einen viel wichtigeren Hintergrund: Jugendliche ans Organisieren heranzuführen.

    Oder wie es schon vor einiger Zeit die JUZ-Organisatoren früherer großer Konzerte formulierten: „Im JUZ entwickelte sich ein unheimliches Wir-Gefühl.“ Und der Stolz über den gemeinsamen Erfolg habe nach jedem Konzert allen Stress vergessen lassen.

    Weitere Artikel
    Fotos

      Kommentare (0)

        Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!