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    TROSSENFURT

    Ein Quantensprung in der Ausrüstung

    Die FFW Trossenfurt-Tretzendorf nahm ihr neues Tragkraftspritzenfahrzeug offiziell in Dienst. Foto: SABINE WEINBEER

    Mit einem fröhlichen Fest nahm die Freiwillige Feuerwehr Trossenfurt-Tretzendorf am Sonntag ihr neues Tragkraftspritzenfahrzeug in Betrieb. Kreisbrandrat Ralf Dressel bezeichnete das neue Auto mit seiner Ausrüstung als „Quantensprung“ gegenüber dem ausgemusterten Feuerwehrauto von 1975.

    92 000 Euro hat das Fahrzeug gekostet, weil die Gemeinde Oberaurach mit Eltmann zwei baugleiche Fahrzeuge bestellte, gab es vom Freistaat einen erhöhten Zuschuss von 26 500 Euro, erklärte zweiter Bürgermeister Hans Albert. Er nutzte die Gelegenheit, den aktiven und den Verantwortlichen der Wehr Trossenfurt-Tretzendorf herzlich für ihren wichtigen Dienst zu danken.

    Rund 2000 ehrenamtliche Stunden

    Der Vorsitzende des Feuerwehrvereins Michael Oftring hatte zuvor schon zurückgeblickt auf rund 2000 ehrenamtliche Stunden, die die Feuerwehrleute in die Sanierung und Erweiterung ihres Feuerwehrgerätehauses investierten. Während das neue Feuerwehrfahrzeug gebaut wurde, sanierten sie noch ihren Schlauchanhänger, der wie neu strahlt und ebenfalls von Pfarrvikar Andreas Hartung den kirchlichen Segen erhielt. Viel Energie steckten die Trossenfurter und Tretzendorfer außerdem in den letzten Jahren in den Aufbau einer Kinder- und Jugendfeuerwehr, die mit großem Eifer ihre Übungen absolvieren.

    45 Aktive zählt die Wehr derzeit, 21 Feuerwehrleute absolvieren die gerade laufende Truppmann-Ausbildung. Außerdem bereiten sich 20 Jugendliche und 15 Kinder auf ihr künftiges Ehrenamt vor. Oftring dankte dem gesamten Gemeinderat für das neue Fahrzeug, das eine Investition in die Sicherheit der Bürger in Oberaurach und benachbarten Gemeinden sei.

    Beispiel des Samariters folgen

    Das Evangelium vom barmherzigen Samariter stellte Pfarrvikar Hartung der Segnung voraus. Die Feuerwehrleute folgten dem Beispiel des Samariters, doch viele Menschen seien heute gleichgültig, wenn andere Hilfe benötigen. Manche greifen Helfer sogar an, oder behindern sie aus Sensationsgier. Der Segen für das neue Fahrzeug solle deutlich machen, dass Gott an der Seite der Ehrenamtlichen steht und sie unterstützt.

    Kreisbrandrat Ralf Dressel lobte sowohl für die Aktivitäten der Wehr, als auch für die reibungslose interkommunale Zusammenarbeit zwischen Eltmann und Oberaurach, als deren Ergebnis vier neue Fahrzeuge auf der so genannten „Steigerwald-Achse“ in Betrieb gehen können. Das letzte in dieser Reihe wird das Auto in Dankenfeld sein, dessen Weihe am 3. Oktober stattfindet. (swe)

    Pfarrvikar Andreas Hartung spendete dem neuen TSF und dem renovierten Schlauchanhänger den kirchlichen Segen. Foto: SABINE WEINBEER

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