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    HAßFURT

    Ein neues Projekt im Haßfurter Gymnasium

    Die Mitglieder des Schulzweckverbands Haßfurt befassten sich in ihrer Sitzung unter anderem mit der Einrichtung des neuen „MINT“-Raumes im Regiomontanus-Gymnasium, das derzeit saniert wird. Foto: Günther Geiling

    Das Regiomontanus-Gymnasium Haßfurt hat in den vergangenen Jahren die Übungs- und Forschungstätigkeit von Lehrkräften und Schülern in den sogenannten „MINT-Fächern“ (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) intensiviert. Ab dem neuen Schuljahr soll dazu der Unterricht in einem eigenen „MINT-Raum“ stattfinden. Die Verbandsräte des Zweckverbands Schulzentrum genehmigten dafür nun die Gesamtkosten der Raumausstattung in Höhe von 64 850 Euro.

    Eingangs dankte Vorsitzender Landrat Wilhelm Schneider dem aus dem Dienst scheidenden Schulleiter des Gymnasiums, Max Bauer, für die konstruktive Zusammenarbeit in all den Jahren. Bauer bedankte sich und bezeichnete die Schule als Leuchtturmprojekt.

    Wichtige Naturwissenschaften

    Im Zusammenhang mit der Einrichtung eines „MINT-Raumes“ am Regiomontanus-Gymnasium teilte der Landrat mit, dass man schon einiges beschafft habe, um nach den Ferien in diesem Raum arbeiten zu können. Es entspreche den allgemeinen Anstrengungen, im Bildungsbereich naturwissenschaftliche Fächer mehr als Berufsziel bei den Jugendlichen zu verankern. Es entspreche aber auch dem Profil der Schule, die einen großen Teil der Ausbildungszweige im Bereich der Naturwissenschaften führe.

    Die naturwissenschaftliche Fachschaft unter Leitung von Oberstudienrat Marco Hartmann habe schon ein Projekt zur Förderung des MINT-Unterrichts aufgelegt, das durch praktische Übung und Anwendungsbeispiele Verständnis im technischen Bereich fördern will. Die Verbandsversammlung hatte der Trägerschaft vor zwei Jahren zugestimmt und auch eine Bezuschussung in Höhe von 20 Prozent oder maximal 20 000 Euro in Aussicht gestellt. Dazu hatte die Schule zusammen mit dem Regionalmanagement einen Leader-Förderantrag eingebracht. Dieser Antrag ist inzwischen bewilligt worden.

    Die Gesamtkosten von 64 850 Euro werden nun abgedeckt durch eine 60 Prozent-Förderung von Leader (32 697,48 Euro), 20 Prozent Eigenmittel des Zweckverbandes (16 076,26 Euro) und 20 Prozent durch Sponsoren (16 076,26 Euro). Schneider gestand ein, dass er hinsichtlich der Eintreibung der Spendengelder skeptisch gewesen sei, aber es sei gut gelaufen. „Ich erhoffe mir durch das Projekt, dass wir nun bei ,Jugend forscht' brillieren und auch bei Auszeichnungen zum Zuge kommen“, sagte Schneider.

    Auch Hartmann freute sich über das Sponsoring und die Leader-Förderung. „Wir haben die Raumausstattung schon in Auftrag gegeben, damit am 9. September der Raum eingerichtet werden kann und wir ihn dann nach einer Woche nutzen können“, sagte Hartmann.

    Marlene Eichhorn legte den Jahresabschluss des Zweckverbandes Schulzentrum Haßfurt für das Jahr 2012 vor. Dabei erinnerte sie daran, dass der Zweckverband die erste kommunale Einrichtung mit einem doppischen Haushalt gewesen sei. Im Jahr 2017 habe man die Eröffnungsbilanz vorgelegt. In der Ergebnisrechnung des Jahres 2012 ergebe sich bei einem Aufwand von rund 3,9 Millionen Euro ein Jahresfehlbetrag von 113 173 Euro, was mit den Abschreibungen und Schätzungen bei den Vermögenswerten zusammenhänge.

    Zufahrt muss warten

    Eichhorn gab auch einen Bericht zur „Theodora-Hirt-Stiftung“, aus der jährlich die drei besten Abiturienten Geldpreise bekommen sollen. Der Geldpreis wurde auf 250 Euro pro bester Abiturarbeit festgelegt. Die Bilanzsumme der Stiftung lag mit Stichjahr 2012 bei 43 449 Euro.

    Schließlich warfen die Verbandsräte einen Blick auf die Zufahrt zum Schulgebäude „Tricastiner Platz“, die sanierungsbedürftig sei. Allerdings wollen die Mitglieder erst die Entscheidung zu Sanierung oder Neubau der Sporthalle abwarten und nach Fertigstellung dieser Maßnahmen an die Zufahrt und die Gestaltung der Außenanlagen herangehen.

    Die Zufahrt zum Schulgebäude am „Tricastiner Platz“ ist sanierungsbedürftig. Sie soll aber erst in Angriff genommen werden, wenn die Dreifachturnhalle saniert ist. Foto: Günther Geiling

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