• aktualisiert:

    HOFHEIM

    Eine neue Drehleiter für die Hofheimer Wehr im Jahr 2020

    Über eine ganze Reihe von Anschaffungen und Vorhaben informierte Hofheims Bürgermeister Wolfgang Borst auf der Bürgerversammlung.

    Geplant sei die Anschaffung eines neuen Drehleiterfahrzeugs für die Freiwillige Feuerwehr in Hofheim. Die Kosten von rund 680 000 Euro werden mit 280 000 Euro gefördert. Derzeit läuft die Ausschreibung. Die Auslieferung soll im nächsten Jahr erfolgen.

    Viele Fragezeichen stehen noch hinter der Sanierung des Hallenbads. Eine Generalsanierung würde rund 3 550 000 Euro kosten. Der Anteil der Stadt würde bei 960 000 Euro liegen. Der Schulverband müsste 1 355 000 Euro tragen, der Kreis 1 235 000 Euro. Der Umbau zu einem Kombibad (Hallenbad/Freibad) würde weitere rund 2,5 Millionen Euro verschlingen, davon 1 917 000 Euro für einen Erweiterungsbau sowie 608 000 Euro für eine Sommerumkleide. Ob dabei Fördergelder fließen, sei momentan noch unklar.

    Der Schüttbau in Rügheim wird am 6. Oktober vom Bezirk an die Stadt übergeben und sei nicht kostendeckend zu betreiben, so Borst. Er ziehe jedoch viele Musikliebhaber in die Region. So seien die Meisterkonzerte mit Musikern von Weltformat regelmäßig ausverkauft.

    Mehr Einwohner

    Seit Jahren positiv ist der Wanderungssaldo sowie der Pendlersaldo der Stadt. So erhöhte sich die Einwohnerzahl im Jahr 2017 um 60 Bürger durch Zuzug, was mit einem extremen Wohnungsbedarf verbunden sei. Seit Jahren hoch sind auch die Übernachtungszahlen, die regelmäßig um die 30 000 Übernachtungen pendeln – mehr als beispielsweise die Kreisstadt Haßfurt, so Borst.

    Die meisten Gäste übernachten im Landhotel Rügheim mit rund 6000 Übernachtungen, gefolgt von der Bettenburg mit rund 4000 Übernachtungen. Auch die Übernachtungen in Ferienwohnungen seien laut Bürgermeister Borst massiv gestiegen.

    Im Friedhof Hofheim werde eine Fläche von zwei auf vier Metern als Bestattungsmöglichkeit für Muslime zur Verfügung gestellt. Die Gräber würden nach Mekka ausgerichtet. Bislang habe es erst eine muslimische Bestattung nach einem Kindstod gegeben, berichtete der Bürgermeister.

    Heinrich Hirt wollte auf der Versammlung wissen, wann die Wege im Hofheimer Friedhof saniert würden. Borst sagte, dass die Gehwege in Ostheim an der Straße Richtung Rügheim, sowie ein Gehweg in Rügheim in Richtung Landhotel Priorität hätten. (msch)

    Weitere Artikel
    Fotos

      Kommentare (0)

        Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!