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    Zeil

    Elektroniker-Gesellen freigesprochen

    Acht Elektroniker der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik und einen Geräte- und Systemtechniker sprach die Elektro-Innung Haßberge am Freitag in einer Feierstunde in Zeil von den Pflichten der Ausbildung frei. Unser Bild zeigt die Spitzen der Innung mit den jungen Fachkräften. Innungsbester wurde Ralph Thomann (Vierter von links).
    Acht Elektroniker der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik und einen Geräte- und Systemtechniker sprach die Elektro-Innung Haßberge am Freitag in einer Feierstunde in Zeil von den Pflichten der Ausbildung frei. Unser Bild zeigt die Spitzen der Innung mit den jungen Fachkräften. Innungsbester wurde Ralph Thomann (Vierter von links). Foto: Sabine Weinbeer

    Dreieinhalb Jahre dauert die Ausbildung zum Elektroniker: Nach abschließend noch 30 Stunden Prüfung konnten nun neun junge Gesellenbrief-Inhaber aus der Elektro-Innung Haßberge von den Pflichten ihrer Ausbildung freigesprochen werden.

    Obermeister Ralf Jooß freute sich, dass in diesem Jahr mit Julia Hennemann auch wieder eine Frau unter den Absolventen war.

    Im Kreis der acht Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik erhielt auch Dennis Kehl seinen Gesellenbrief, der einzige Geräte- und Systemtechniker aus der Innung Haßberge. Allerdings lieferte er auf unterfränkischer Ebene den zweitbesten Abschluss ab, zu dem Obermeister Jooß herzlich gratulierte.

    Als Innungsbester bei den Elektronikern Energie- und Gebäudetechnik wurde Ralph Thomann aus Trossenfurt besonders ausgezeichnet. Insgesamt seien die Ergebnisse sehr gut gewesen, so Jooß. Das sei umso beachtlicher, als sich die jungen Leute mit dem Elektroniker einen Ausbildungsberuf aus der "Championsleague" ausgesucht hätten.

    Stolz auf durchwegs gute Gesellenprüfungen zeigte sich Innungs-Obermeister Ralf Jooß.
    Stolz auf durchwegs gute Gesellenprüfungen zeigte sich Innungs-Obermeister Ralf Jooß. Foto: Sabine Weinbeer

    Das unterstrich auch Kreishandwerksmeister Hans-Georg Häfner. Der Beruf sei anspruchsvoll, einer rasanten Entwicklung unterworfen, aber auch eine ideale Basis für ein erfülltes und auch finanziell zufriedenstellendes Berufsleben. Er freute sich dass nun schon der zweite Jahrgang in der Innungs-Eigenen Lehrwerkstätte auf die Prüfungen vorbereitet wurde. Die jungen Gesellen und die Gesellin ermutigte er, ihrem gelernten Beruf  und dem Landkreis Haßberge treu zu bleiben, denn "die mit den Händen arbeiten werden immer weniger, aber die Arbeit geht  nicht aus".

    Das sah auch Thomas Stadelmann als Festredner so. Der Zeiler Bürgermeister stellte fest, dass der "goldene Boden des Handwerks" eine Zeit lang in der Wahrnehmung verschüttet war, jetzt aber umso deutlicher wieder sichtbar werde. Für das Berufsleben gab der frühere Ausbildungsleiter in großen Firmen zwei Dinge mit: "Das Schlimmste ist Frust am Arbeitsplatz und das Entscheidende dafür, dass es nicht so ist, ist das Team."

    Stadelmann wie Häfner ermutigten die jungen Fachkräfte außerdem zu gesellschaftlichem Engagement, das schon bei der Teilnahme an Wahlen beginne.

    Die Gesellen
    Freigesprochen wurden: Thomas Karch aus Abersfeld (Elektrotechnik Hümmer, Hofheim), Hagop Lahdo aus Ostheim (Geuppert Elektrotechnik, Hofheim), Tim Pfaff aus Fatschenbrunn (Häfner Elektrotechnik, Eltmann), Ralph Thomann aus Trossenfurt (Häfner Elektrotechnik, Eltmann), Rene Zirkel aus Knetzgau (Elektro Kestler, Haßfurt), Julian Pendic aus Friesenhausen (Geuppert Elektrotechnik, Hofheim), Dominik Bratfisch aus Niederwerrn (PVS Schenk, Haßfurt), Julia Hennemann aus Ebern (Elektro Dietz, Ebern) und Dennis Kehl aus Friesenhausen (Schlegelmilch, Haßfurt).
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