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    ELTMANN

    Eltmann: Bürgermeister Michael Ziegler kandidiert wieder

    Der amtierende Bürgermeister Michael Ziegler (Mitte) wird für die CSU erneut für das höchste Amt in der Stadt kandidieren. CSU-Ortsvorsitzender Joachim Stark (links) und der Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Günther Geiling, beglückwünschten die Kandidaten zu ihrem großen Vertrauensbeweis aus den Reihen der Delegierten. Foto: Günther Geiling

    Seit dem Jahre 2002 und damit fast 18 Jahre ist Michael Ziegler bereits Erster Bürgermeister der Stadt Eltmann. „Es gibt wahrscheinlich wenige, die mit diesem Engagement und solch einer Kompetenz, aber auch mit Sympathie und Freude ihr Amt ausführen. Ich kenne keinen, der dieses Amt besser ausführen könnte, und bin stolz, dass er an der Spitze unserer Stadt steht.“ So brachte CSU-Ortsvorsitzender Joachim Stark seinen Vorschlag ein, mit Michael Ziegler wieder in die Kommunalwahl 2020 gehen zu wollen. Die Delegierten unterstrichen dies mit einem einmütigen Votum, heißt es in einer Mitteilung der CSU Eltmann.

    Stark eröffnete die Stadtversammlung der CSU-Ortsverbände Eltmann, Roßstadt und Limbach und stellte gleich zu Beginn heraus, dass es kein leichtes Unterfangen sei, eine Stadtratsliste aufzustellen. „Ich bin aber stolz auf diese Liste von 20 Kandidaten und wir haben es geschafft, nahezu allen Personen und Anforderungen gerecht zu werden.“ Damit das funktioniert, habe man alle Kandidaten zusammengerufen und die hätten gemeinsam daran mitgearbeitet, dass nun jeder mit seinem Listenplatz zufrieden sei.

    Stolz zeigte er sich, dass man ohne Quote 35 Prozent Frauen auf der Liste habe. Auch die jüngere Generation habe man berücksichtigt, wobei zwei Kandidaten sogar unter 30 Jahre alt seien. Die Berufsgruppen zeigten eine große Palette und einen guten Querschnitt durch die Bevölkerung.

    Bei Bürgermeisterkandidat Michael Ziegler lobte Joachim Stark die besonnene und korrekte Art, mit der er in der Verwaltung, aber auch im Stadtrat geachtet sei und weit über die Grenzen Eltmanns hinaus in der Kommunalpolitik geschätzt werde.

    Bürgermeister Ziegler ließ keinen Zweifel daran, dass er seine Arbeit als Bürgermeister gerne macht. „Der Bürgermeister allein kann aber gar nichts. Er kann Ideen einbringen, braucht starke Mitstreiter und starke Fraktionen, um die Stadt darzustellen und zukunftsfähig zu machen.“

    Ihm sei es bei seinem Einstieg von „alten Stadträten“ und auch seinem Vorgänger Heinz Krönert leicht gemacht worden und er habe viel Unterstützung erfahren. Nun würden ältere Stadträte aufhören, aber auch junge Kandidaten ihre Heimat mitgestalten wollen. Er sei froh über diese ausgewogene Liste, zumal die Aufgaben nicht leichter würden. Er streifte einige Aufgaben und Probleme. „Wir sind über der Planung für den fünften Kindergarten und die Betreuung der Kinder muss immer weiter ausgebaut werden von Null bis 16 Jahren, wobei insbesondere auch längere Öffnungszeiten für Kindergarten und Schulbetreuung gefordert werden.“ Man müsse aber auch auf die Infrastruktur achten, habe derzeit 2200 Arbeitsplätze und hoffe keine zu verlieren, „um weiterhin Arbeitsplätze für die Bürger und Wohlstand für unsere Stadt zu haben.“ Es gebe derzeit aber auch Gedanken über die Freizeitmöglichkeiten, konkret mit der Sanierung des Freibades oder auch dem Bau eines Kombibades. „Wenn wir das gemeinschaftlich machen könnten, wäre dies wichtig, zumal wir auch 1200 Schüler bei uns in den Schulen haben.“ Er werde auf jeden Fall auch weiterhin seine volle Kraft dafür geben, immer nah an den Menschen zu sein und gemeinsam für Eltmann etwas zu erreichen. Einmütig wählten die Mitglieder Michael Ziegler, der ja auch stellvertretender Landrat ist, zum CSU-Bürgermeisterkandidaten für die Wahl am 15. März.

    Anschließend stellten sich die Stadtratskandidaten vor und brachten auch zum Ausdruck, warum sie sich für dieses wichtige Amt im Stadtrat bewerben wollen. Dabei kam immer wieder zum Ausdruck, dass sie Eltmann als liebens- und lebenswerte Stadt empfinden und diese erhalten und noch weiterbringen wollen. Der Altersdurchschnitt der Liste liegt bei 45,2 Jahren und auch die Frauen seien mit sieben Plätzen gut vertreten. In einer Blockabstimmung erhielt diese Liste ebenfalls das große Vertrauen.

    CSU-Kreistags-Fraktionsvorsitzender Günther Geiling, der die Wahlen leitete, ging in seinen Worten auch auf die Verzahnung der Stadt mit dem Landkreis ein, nannte hier die „Wallburg-Realschule“ sowie das Medizinische Versorgungszentrum und nun auch die aktuelle Diskussion um ein Hallen- oder Kombibad. Hinsichtlich der Schullandschaft sei man auf einem guten Weg. Am Schulberg in Eltmann seien alle drei Schulen mit der Sporthalle bestens saniert, die Mensa runde das Angebot ab. Ähnlich sei es in anderen weiterführenden Schulen im Landkreis. Da habe man derzeit noch die beiden großen Baustellen der Berufsschule in Haßfurt und des Gymnasiums in Ebern, welche über 50 Mio Euro verschlingen.

    Weiter ging er auf die Entwicklung der Haßbergkliniken und die örtlichen Versorgungszentren ein, die wesentlich dazu beitrügen, die fachärztliche Versorgung aufrechtzuerhalten. Ziel sei es, beim Krankenhaus das jährliche Defizit abzubauen und eine wohnortnahe Versorgung im ländlichen Bereich zu erhalten. Dies wäre nicht einfach, aber sei nun mit der Geburtsabteilung in Haßfurt gelungen, weil sich erstmals der Bayerische Staat am Betriebskostendefizit beteilige. (wos)

    CSU-Stadtratsliste

    Kandidaten der CSU-Stadtratsliste: 1. Joachim Stark, Eltmann; 2. Elvira Sieper, Eltmann; 3. Julia Müller, Eltmann; 4. Werner Lang, Roßstadt; 5. Jutta Aumüller, Lembach; 6. Manfred Engel, Eltmann; 7. Thomas Bauerschmitt, Dippach; 8. Karolin Röder, Eltmann; 9. Wolfgang Alka, Weisbrunn; 10. Klaus Hofmann, Eschenbach; 11. Johannes Hußlein, Eltmann; 12. Verena Schönmüller, Eltmann; 13. Peter Rebhahn, Eltmann; 14. Jens Haberberger, Eltmann; 15. Michael Werb, Weisbrunn; 16. Elna Tonne, Eltmann; 17. Carsten Stöcker, Eltmann; 18. Roland Schömig, Eltmann; 19. Michael Schwinn, Roßstadt; 20. Nicole Rippstein, Eltmann.

    Bearbeitet von Wolfgang Sandler

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