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    ELTMANN

    Eltmann gestaltet drei weitere Spielplätze neu

    Drei weitere Spielplätze erneuert die Stadt Eltmann im kommenden Jahr. Immer sind in die Planung die Kinder aus der Nachbarschaft der Plätze eingebunden. Dabei entstehen dann so phantasievolle Spielgeräte wie der Wallburg-Drache in der Eltmanner Promenade. Foto: Sabine Weinbeer

    Drei Spielplätze wird die Stadt Eltmann im nächsten Jahr erneuern, in seiner letzten Sitzung des Jahres vergab der Bauausschuss am Montag die Aufträge dafür. Zwischen 50 000 und 60 000 Euro investiert die Stadt je Platz. Wie die Spielplätze aussehen sollen, das wurde für jeden Standort in mehreren Kinder-Bürgerversammlungen festgelegt.

    Dieses Konzept hat sich in Eltmann bewährt. Bürgermeister Michael Ziegler berichtete den Ausschussmitgliedern, wie engagiert die Kinder dabei sind, wenn es darum geht, ihren Spielplatz attraktiv zu gestalten. Und das sei keineswegs ein reines Wunschkonzert, die Kinder seien durchaus kostenbewusst und hielten sich an das vorgegebene Budget. Immer hätten sie ganz klare Prioritäten, was ein Platz auf jeden Fall haben soll. Speziell auf kleinere Kinder zugeschnitten wird der neue Spielplatz in der Dr.-Georg-Schäfer-Straße in Eltmann. Komplett neu gestaltet wird auch der Spielplatz an der Hutwiese in Limbach.

    Eiszeit am Spielplatz

    Oftmals bekommen Spielplätze auch ein Thema, das ist in Dippach so. Der Spielplatz am Kleeacker wird den Dorf-Spitznamen „G?fruana“ aufnehmen. So wird es dort ein Kletter-Iglu geben, die neue Unterstellhütte wird mit Eiszapfen und Eisbären verziert. Dazu kommen ein Bodentrampolin, eine Seilbahn und ein Kleinkinder-Bereich.

    Alle drei Spielplätze werden 2020 erneuert. In Eschenbach wird sich Bürgermeister Ziegler nächstes Jahr mit den Kindern zusammensetzen, um auch dort in die Umsetzung zu gehen. „Dann haben wir alle Spielplätze im Stadtbereich grundlegend erneuert“, freute er sich am Montag.

    Das ganze Jahr über beschäftigte sich der Bauausschuss mit den verschiedensten Verkehrsproblemen. Vor allem das Parken war regelmäßig Thema. Einige Probleme konnten durch Maßnahmen der Stadtverwaltung behoben oder wenigstens entschärft werden, einige Fragen waren vor einiger Zeit Thema einer Besichtigung mit der Verkehrspolizei.

    Die Ergebnisse dieser Begehung wurden im Bauausschuss behandelt. Dabei ging es um auf Gehwegbereichen geparkte Autos oder Roller von Anwohnern ebenso wie um Geschwindigkeitsbegrenzungen. Polizeihauptkommissar Werner Rottmann bestätigte in vielen Fällen die Auffassung der Stadtverwaltung, beispielsweise in der Rückertstraße. Hier sei in weiten Bereichen Parken unzulässig, weil die Restfahrbahnbreite von 3,05 Metern nicht mehr gewährleistet ist. Diese Breite muss zur Verfügung stehen, um Rettungsfahrzeugen, aber auch Müllautos eine problemlose Durchfahrt zu gewährleisten.

    Die Parkregelung in der Frankenstraße in Roßstadt wurde ebenfalls mehrfach diskutiert, hier wird aber nicht zu einer erneuten Änderung geraten. Allerdings werden hier die Gehwegparker künftig mit Knöllchen rechnen müssen. Die Straße ist breit genug zum Parken „und Gehwegparken ist nur dort erlaubt, wo es ausdrücklich genehmigt ist“, betonte Bürgermeister Michael Ziegler zum wiederholten Male.

    Dass Selbstverständlichkeiten der Straßenverkehrsordnung im täglichen Straßenverkehr oft nicht umgesetzt werden, führt jetzt auch zu einem weiteren Schild an der Einmündung Promenade/Weidengasse in Eltmann.

    „Rechts-vor-links“ hilft nichts

    Weil die Rechts-vor-links-Regelung hier von den Autofahrern nicht beachtet wird und es daher immer wieder zu gefährlichen Situationen kommt, wird ein „Vorfahrt-gewähren-Schild angebracht. Eigentlich war es das Bemühen des Bauausschusses, den Schilderwald in der Altstadt zu lichten.

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