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    GOSSMANNSDORF

    Fast zwei Dutzend Dorferneuerungs-Projekte in Goßmannsdorf

    Während der Ortsbegehung in Goßmannsdorf berichtete Bürgermeister Wolfgang Borst (rechts), dass das Haus im Hintergrund eventuell nicht mehr lange leer steht. Foto: Martin Schweiger

    23 Vorhaben werden in Goßmannsdorf – mit rund 800 Einwohnern zweitgrößter Stadtteil Hofheims (nach der Stadt Hofheim) – in den kommenden Jahren mit Unterstützung des Dorferneuerungsprogramms umgesetzt. Dabei werden 90 Prozent der Kosten vom Freistaat Bayern bezuschusst, berichtete Bürgermeister Wolfgang Borst während der Ortsbegehung am Montagabend.

    Den Anfang macht die Neugestaltung des Kirchenumfelds mit der Renovierung der Alten Schule. Derzeit laufen die Detailplanungen. Danach folgt die Ausschreibung. Mit Beginn der Arbeiten kann im Lauf des nächsten Jahres gerechnet werden, sagte Bürgermeister Borst.

    Stege am See repariert

    Positive Nachrichten hatte Borst vom Goßmannsdorfer See, wo Schüler der Eberner Schreiner-Meisterschule die Eintrittsstege mit neuen Brettern ausgestattet haben. Gedanken müsse man sich machen über die Ausschilderung am See. Denn nach neuer Rechtsprechung haften Kommunen unter Umständen für Badeunfälle. Dies gelte es zu vermeiden.

    Als ein Manko wurde von Bürgern der Weg zum Friedhof benannt. Der Weg sei derzeit zu schmal. Deshalb werden die Banketten regelmäßig durch dort fahrende Lastwagen, wie zum Beispiel Müllwagen, beschädigt. Der Weg müsste mindestens einen halben Meter breiter sein. Borst verwies darauf, dass der Weg auch Teil des Erneuerungskatalogs ist und verbreitert werde.

    Ebenfalls im Paket der Dorferneuerung enthalten ist die Treppe von der Pfarrgasse zur Brauhausgasse, die momentan noch unbeleuchtet ist. Dort sollen auch Laternen aufgestellt werden. Ebenfalls moniert wurde der Ostheimer Weg, der Risse und Unebenheiten aufweist. Hier ist allerdings der Kreis zuständig. Borst versprach, das Anliegen weiterzuleiten.

    Das große Eckhaus in der Kurve in der Dorfmitte gegenüber der Kirche steht derzeit leer. Laut Borst eventuell nicht mehr lange. Denn „es tue sich was“. Genaueres könne er im Moment noch nicht sagen, da noch Gespräche mit Interessenten ausstünden.

    Straßenschilder kaum lesbar

    Eine „Klarstellungs- und Ergänzungssatzung“ soll demnächst das Baurecht innerorts neu regeln, damit das Bauen in den Ortskernen – auch in anderen Ortsteilen – künftig vereinfacht wird, sagte Borst.

    Außerdem moniert wurden Straßenschilder in der Siedlung, die kaum noch lesbar sind, sowie Gehwege, die von den Anwohnern nicht gereinigt oder gepflegt werden, sodass das Unkraut derzeit üppig sprießt.

    Auch die mangelnde Ausleuchtung durch Straßenlaternen im Neubaugebiet wurde angeprangert, genauso wie Gehsteigkanten, die durch Lastwagen beschädigt wurden.

    Bürgermeister Borst erläuterte dazu, dass derzeit manche Arbeit vom Bauhof nicht erledigt werden könne, weil es in jüngster Zeit viele Wasserrohrbrüche gegeben habe, bereits 25 Stück in diesem Jahr. Löcher in der Straßendecke würden in naher Zukunft geschlossen, da der erwartete Feinschicht-Asphalt bald geliefert werden würde.

    Der Weg zum Friedhof soll mindestens einen halben Meter breiter werden. Foto: Martin Schweiger
    Auf der Ortsbegehung in Goßmannsdorf wurde von Bürgern moniert, dass einige Straßenschilder in der Siedlung kaum noch lesbar sind. Sie sollen ersetzt werden. Foto: Martin Schweiger

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