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    MECHENRIED

    Feuerwehr-Historie und die Gegenwart der Wehren in Aktion

    Viel gab's zu bestaunen beim Feuerwehrmuseumsfest in Mechenried. Und Fahrten in schwindelerregende Höhen. Foto: Ulrich Kind

    Zum Museumsfest trafen sich einige aktive oder ehemaligen Kommandanten, Kreisbrandmeister und Kreisbrandinspektoren aus dem Landkreis auf kameradschaftlicher Ebene in ungezwungener Runde. Vermutlich hatte das zeitgleich stattfindende Fußballspiel des FC Bayern dafür gesorgt, dass die Besucherzahl am Nachmittag etwas geringer war wie in den Vorjahren.

    Zum Festbetrieb öffnet das Feuerwehrmuseum Mechenried in der Alten Schule seine Pforten und auch am darauf folgenden Sonntag. Im Rahmen des internationalen Museumstages war das Feuerwehrmuseum geöffnet.

    Als Museumsführer fungierte Vereinsschriftführer Reiner Schuster vom Museumsträgerverein. Er führte die Besucher durch die umfangreiche Sammlung. Es ist im Obergeschoss der ehemaligen Alten Schule des Riedbacher Ortsteiles untergebracht und beherbergt seit 1987 die Sammlung von Gerhard Kalnbach (Uchenhofen). Schwerpunkt ist die Präsentation von rund 150 historischen Feuerwehrhelmen von der Kaiserzeit bis zur Neuzeit.

    Im Gegensatz zu den historischen Feuerwehrutensilien in der Ausstellung, standen im Freigelände in der Kirchgasse die in den vergangenen Jahren in Dienst gestellten Löschfahrzeuge verschiedener Landkreiswehren zur Besichtigung bereit.

    Das 240 PS starke Mercedes-Benz Drehleiterfahrzeug mit Korb ist Baujahr 1997 und seit zwei Jahren bei der Zeiler Feuerwehr im Einsatz. Es zog natürlich die jüngere, technikbegeisterte Generation magisch an. Die Drehleiter hat eine Leiterlänge von 24 Metern. Ganz mutige Besucher, konnten die Aussicht über die Dachlandschaft von Mechenried erleben.

    Daneben hatten die Zeiler Wehrleute auch ihr neues Mehrzweckfahrzeug mitgebracht. Die Feuerwehr aus Lembach zeigte ihr neues Tragkraftspritzenfahrzeug. Ergänzt wurde die Fahrzeugausstellung durch den Einsatzleitwagen der Unterstützungsgruppe örtliche Einsatzleitung. Das Einsatzfahrzeug kommt bei Großschadensereignissen zum Einsatz. An vier Arbeitsplätzen wird mit modernen Kommunikationsmitteln der jeweils vor Ort zuständige Einsatzleiter unterstützt.

    Thomas Lang, Martin Schnös und Dieter Murken erklärten Arbeitsabläufe und technischen Einrichtungen des Fahrzeugs. Das landkreiseigene Fahrzeug ist bei der Feuerwehr in Haßfurt stationiert, die mit Feuerwehrkameraden aus umliegenden Wehren das Bedienungspersonal stellt. Diesmal war bei der Ausstellung von Einsatzfahrzeugen auch die Haßfurter Polizeiinspektion mit einem neuen Streifenwagen vertreten und ein Polizeimotorrad von der Schweinfurter Inspektion konnte ebenfalls bewundert werden.

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