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    ERMERSHAUSEN

    Feuerwehr-Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinweg

    Ein Teil der erfolgreichen Teilnehmer, die die Prüfung für das Leistungsabzeichen erfolgreich absolviert hatten. Foto: Christian Licha

    In einer nicht alltäglichen Zusammensetzung von Feuerwehrleuten aus vier Gemeinden wurde bei der Freiwilligen Feuerwehr Ermershausen gemeinsam das Leistungsabzeichen „Die Gruppe im Löscheinsatz“ der Stufe 1 in Bronze abgelegt.

    Von den Feuerwehren aus Bundorf, Burgpreppach, Maroldsweisach und Ermershausen stellten sich 13 Feuerwehrleute den kritischen Augen der Schiedsrichter. Kreisbrandmeister Johannes Hauck wurde hierbei vom örtlichen Kommandanten, Kreisbrandmeister Andreas Franz, und dem zweiten Kommandanten Klaus Fischer bei der Abnahme unterstützt.

    Knoten und Stiche

    Neben dem Anfertigen von Knoten und Stichen wurde Wasser von einem Hydranten entnommen. Als weitere Aufgabe mussten Saugleitungen zusammen gekuppelt werden und an die Fahrzeugpumpe angeschlossen werden. Dem fachgerechten Aufbau galt das Hauptaugenmerk.

    Der Hintergrund der Zusammenarbeit der verschiedenen Feuerwehren, ist die gemeinsame Feuerwehrgrundausbildung, auch Modulare Truppausbildung (MTA) genannt. Das Leistungsabzeichen ist Bestandteil des Praxisteils.

    In der Ausbildung wurden an vier Abenden die Teilnehmer von Klaus Fischer und Roland Pötsch perfekt auf die Prüfung vorbereitet, was das Ergebnis bewies. Allen Teilnehmern konnte das Abzeichen überreicht werden.

    Bürgermeister freut Kooperation

    Bürgermeister Günter Pfeiffer, der das Geschehen beobachtete, zeigte sich erfreut, dass auch in der Feuerwehr die interkommunale Zusammenarbeit mit gemeinsamen Ausbildungsaktionen gelebt werde.

    Das Leistungsabzeichen erhielten: Fabian Stahn, Eike Döllner, Marius Keßler, Jakob Pötsch und Simon Schweinfest (alle Feuerwehr Ermershausen), Stefan Lechner, Konstantin Kaffer und Vinzenz Appel (alle Feuerwehr Burgpreppach), Simone Halbig, Marcel Bamberger, Marcel Marek und Tim Gottwald (alle Feuerwehr Bundorf) und Kenny Lindner (Feuerwehr Maroldsweisach).

    Auch das Zusammenkuppeln von Saugleitungen und der Anschluss an die Fahrzeugpumpe war Bestandteil der Prüfung. Foto: Christian Licha

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