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    HUMPRECHTSHAUSEN

    Flächenbrand in der Neubausiedlung war harmlos

    Die Feuerwehr Kleinmünster verlegte eine Löschwasserleitung bis zum angenommenen Brandort im Siedlungsbereich. Foto: Ulrich Kind

    Im Rahmen des Jubiläumsfestwochenendes „150 Jahre Feuerwehr Humprechtshausen“ wurde am Samstag die Großübung zum Riedbacher Gemeindefeuerwehrtag bei der Jubiläumswehr im Riedbacher Ortsteil abgehalten.

    Kreisbrandinspektor (KBI) Peter Hegemann (Friesenhausen) hatte zusammen mit Kreisbrandmeister (KBM) Johannes Hauck (Lendershausen) für die Riedbacher Wehren als Brandszenario die Bekämpfung eines Flächenbrandes auf einem Ödlandgelände im Neubaugebiet „Triebenhöhe“ zur Aufgabe gestellt. Für die Brandbekämpfung musste dazu vom Löschweiher aus eine rund 600 Meter lange Löschwasserleitung bergauf verlegt werden. Die zuerst eintreffende Feuerwehr aus Kleinsteinach brachte am Löschweiher für die Wasserentnahme ihre Tragkraftspritze in Stellung und verlegte die ersten hundert Meter der B-Schlauchleitung. Die acht Kreuzthaler Feuerwehrleute verlängerten die Leitungsstrecke bis zur Schlauchbrücke an der Kreisstraße.

    Zur Druckverstärkung der Löschwasserleitung schaltete die Wehr Kleinmünster ihre Motorspritze dazwischen und verlegte mit Hilfe des in Humprechtshausen stationierten Schlauchhaspel-Anhängers mit insgesamt 500 Meter B-Schlauchmaterial die restliche Strecke der Löschwasserförderleitung bis zum „Brandort“ im Siedlungsbereich.

    In der Zwischenzeit hatte das Unimog-Tanklöschfahrzeug der Mechenrieder Wehr seinen 2000 Liter-Wasservorrat im Tank für den ersten Löschangriff verbraucht und wurde durch die vom Feuerlöschteich aus fertig aufgebaute Löschwasserleitung ersetzt. Im Ernstfall wäre in der Siedlung der nächste Unterflurhydrant zur Wasserförderung herangezogen worden, so KBI Hegemann und KBM Hauck. Es war ihnen bei der Übung auch wichtig, zur Bewältigung des Höhenunterschiedes vom tiefer liegenden Löschweiher aus bis zum oberen Bereich der Neubausiedlung mit drei Tragkraftspritzen einen ausreichenden Wasserdruck in der Löschwasserleitung zu erreichen.

    In der abschließenden Übungsbesprechung stellte KBI Hegemann den 32 eingesetzten Feuerwehrfrauen und -männern der Riedbacher Feuerwehren ein gutes Zeugnis aus. Von der Alarmierung ausgehend stand nach 26 Minuten die Löschwasserstrecke – und das trotz der hochsommerlichen Temperaturen am Samstagnachmittag.

    Bürgermeister Bernd Fischer dankte den Feuerwehrkameraden für ihre Teilnahme an der schweißtreibenden Übung und lud anschließend alle Übungsteilnehmer zur Brotzeit mit Gegrilltem und der traditionellen Gemee-Löschmaß ein.

    Die Feuerwehr aus Kleinsteinach brachte am Löschweiher für die Wasserentnahme ihre Tragkraftspritze in Stellung. Foto: Ulrich Kind

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