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    Knetzgau

    Frensdorf in den Verein Flussparadies aufgenommen

    Landkreisübergreifend gemeinsam für den Main. Im Bild von links: Anne Schmitt (Flussparadies Franken), Bürgermeister Stefan Paulus (Gemeinde Knetzgau), Landrat Johann Kalb (Landkreis Bamberg), Landrat Wilhelm Schneider (Landkreis Haßberge).
    Landkreisübergreifend gemeinsam für den Main. Im Bild von links: Anne Schmitt (Flussparadies Franken), Bürgermeister Stefan Paulus (Gemeinde Knetzgau), Landrat Johann Kalb (Landkreis Bamberg), Landrat Wilhelm Schneider (Landkreis Haßberge). Foto: Flussparadies Franken

    Fast alle Kommunen des Flussparadieses Franken von Michelau in Oberfranken und Bad Staffelstein im Norden bis Eggolsheim und Hallerndorf im Süden sowie Knetzgau im Westen waren zur 16. Mitgliederversammlung nach Frensdorf gekommen, heißt es in einer Pressemitteilung. Vorsitzender Landrat Johann Kalb (Landkreis Bamberg) hieß die zwischen Rauher und Reicher Ebrach gelegene Gemeinde als jüngstes Mitglied willkommen. Mit dem Hausmeisterservice Übelein unterstützt auch ein neues Fördermitglied den Verein.

    Seit November 2005 gibt es den Verein Flussparadies Franken, zu dessen Gründung sich nach einer dreijährigen Projektlaufzeit am damaligen Wasserwirtschaftsamt Bamberg die Main- und Regnitztalkommunen entschlossen hatten. Alle 19 Gründungsmitglieder sind bis heute aktiv dabei.

    Höhere Mitgliedsbeiträge

    Der Vorschlag der Geschäftsführerin Anne Schmitt, die Mitgliedsbeiträge um 300 Euro für Kommunen und 500 Euro für Landkreise und Kreisfreie Städte anzuheben, wurde einstimmig angenommen. Es ist die erste Beitragserhöhung überhaupt. Der Verein hat damit Arbeit der Geschäftsstelle und für zukünftige Projekte wieder auf eine solide Basis gestellt.

    Die Idee einer übergreifenden Zusammenarbeit entlang der Flüsse hat die Gemeinde Knetzgau vor zwei Jahren für den ganzen Main als wichtiges Thema aufgegriffen. Bürgermeister Stefan Paulus will zusammen mit dem Flussparadies Franken als Projektträger und in enger Abstimmung mit den Landkreisen und kreisfreien Städten noch in diesem Jahr eine Koordinierungsstelle für den gesamten Main unter dem Titel „geMainSam“ auf den Weg bringen.

    So kann die bestehende Netzwerkstruktur des Flussparadieses Franken im Rahmen eines dreijährigen Projektes zunächst für den bayerischen Main erweitert und erprobt werden. Sitz der Koordinierungsstelle wird Knetzgau sein. Die Gemeinde stellt dafür auch Räume und Infrastruktur zur Verfügung und sichert den Finanzfluss ab.

    Zum Abschluss führte Gottfried Schubert durch das Bauernmuseum Bamberger Land. Ab 29. März wird hier die Sonderausstellung Volk-Heimat-Dorf zu sehen sein. https://bauernmuseum-frensdorf.de/de/museum/ausstellungen

    Termine des Flussparadieses 

    „Mein Main muss sauber sein“: gemeinsame Aktion der Partner für den Main anlässlich des jährlich am 22. März von den Vereinten Nationen ausgerufenen Weltwassertags. Von Lichtenfels bis Knetzgau sind verschiedene Gruppen an Land und im Kanu unterwegs und befreien die Gewässer von Müll. Jeder kann mithelfen. https://www.flussparadies-franken.de/lebendige-fluesse/mein-main-muss-sauber-sein/

    Wanderung auf dem Sieben-Flüsse-Wanderweg mit dem Rennsteigverein am Sonntag, 1. März, 13.30 Uhr Dittersbrunn bis Bad Staffelstein https://www.sieben-fluesse-wanderweg.de/01-03-20-vom-ansberg-zum-staffelberg/

    „Tüte um Tüte“: Ausstellung im Historischen Museum Bamberg ab 4. April und einem von vielen Partnern aus der Region gestalteten Rahmenprogramm zum Thema „Plastik und Müllvermeidung“. https://www.flussparadies-franken.de/pressemitteilung-14-11-19-tuete-um-tuete-ausstellungsteam-sucht-angebote-und-plastiktueten/

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    Bearbeitet von Peter Kallenbach

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