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    KÖNIGSBERG

    Friedenslicht kommt in Königsberg an

    Pfadfinder gaben das Friedenslicht im Gottesdienst in Königsberg an die Besucher weiter.
    Pfadfinder gaben das Friedenslicht im Gottesdienst in Königsberg an die Besucher weiter. Foto: Gerold Snater

    Am Sonntagabend kam in Königsberg das Friedenslicht, das in der Geburtsgrotte von Bethlehem vor 33 Jahren zum ersten Mal entzündet worden war, in der Marienkirche an.

    Wie in jedem Jahr wird das Friedenslicht durch die Pfadfinder in alle Welt gebracht und verteilt. Das „Licht von Bethlehem“ ist Symbol des Lichts Christi und schenkt vielen Menschen Hoffnung und Trost in dieser friedlosen Zeit. In diesem Jahr steht die Aktion „Friedenslicht“ unter dem Motto „Mut zum Frieden!“ Darauf ging auch Pfarrer Peter Hohlweg in seiner kurzen Ansprache ein. „Alle sehnen sich nach Frieden in dieser friedlosen Zeit, in der es überall Auseinandersetzungen gibt. Nicht nur zwischen Völkern und Staaten, leider auch oft schon zu Hause oder vor Ort.“

    In drei Szenen zeigten die Pfadfinder in dem kleinen und einfühlsamen Gottesdienst, wo und wie manchmal schnell Zank, Zwist und Unfriede aufkommen können. Sie boten dazu dann aber auch Lösungen für Frieden und Aussöhnung an. „Denn“, so Pfarrer Hohlweg, „jeder kann Frieden stiften. Man braucht nur den Mut dazu.“

    Viele der Besucher hatten an diesem eindrucksvollen Abend eine Kerze mitgebracht. Diese wurden von Pfadfindern mit einer Flamme, die am Friedenslicht entzündet wurde, entfacht. So konnte das Friedenslicht auch mit nach Hause genommen werden, was viele Gottesdienstbesucher gerne taten. (sn)

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