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    HASSBERGKREIS

    Frisches Blut für die Landkreisschulen

    15 Lehramtsanwärter starten an den Grund- und Mittelschulen im Landkreis. Unser Bild zeigt (erste Reihe von links): Mela... Foto: U. Langer

    „Ich komme aus einer Lehrerfamilie und wurde schon früh mit diesem Beruf konfrontiert. Dabei reifte in mir der Wunsch, ebenfalls Lehrerin zu werden“, sagt Nora Kutnyak. Die 25-Jährige ist eine von 15 Lehramtsanwärtern und Lehramtsanwärterinnen für Grund- und Mittelschulen im Landkreis Haßberge, die am Montag im Landratsamt Haßberge in Haßfurt vereidigt wurden.

    „Ich möchte Vorbild sein“

    Nora Kutnyak wird in den kommenden zwei Jahren an der Mittelschule in Haßfurt unterrichten. Sie hatte vor ihrem Studium in Bamberg ein freiwilliges soziales Jahr in einem Kinderhort absolviert und war dabei in ihrem Berufswunsch bestätigt worden. „Der Beruf des Lehrers ist ja sehr vielschichtig“, sagte sie. „Als Lehrerin möchte ich Vorbild sein, die Kinder und Jugendlichen bei ihrem Reifeprozess unterstützen und ihnen neben dem reinen Wissen noch viel mehr wie beispielsweise Charakter mit auf ihren Weg geben. Denn sie sollen mündige Menschen werden, die im Leben stehen“, so die Lehramtsanwärterin, die sich auf den Start ins Berufsleben sehr freute.

    Zusammen mit den weiteren Lehramtsanwärtern wurde sie im Landratsamt von Schulamtsdirektorin Claudia Schmidt, Schulrätin Susanne Vodde, den Seminarrektorinnen Pia Rückert und Nicole Maag, dem Personalratsvorsitzenden Matthias Weinberger und Landrat Wilhelm Schneider willkommen geheißen. Schmidt gratulierte zum Bestehen der ersten Lehramtsprüfung und versprach, mit ihnen den zweiten wichtigen Schritt in den Vorbereitungsdienst als Anwärterinnen und Anwärter zu gehen. „Wir haben Sie mit Spannung erwartet und freuen uns, Sie als unseren den pädagogischen Nachwuchs der Öffentlichkeit vorstellen zu dürfen“, sagte sie.

    Mut, eigene Ideen einzubringen

    Kraft Urkunde und Amtseid würden sie zu Lehramtsanwärter ernannt und in das Beamtenverhältnis auf Widerruf übernommen und dürften acht Wochenstunden in eigener Verantwortung halten. Ihr Beruf erfordere ein hohes Maß an Verantwortung. „Denn für die Kinder reifen Sie zu einer wichtigen Bezugsperson, ja sogar zum Vorbild heran, und den Eltern stehen Sie als wichtiger Ansprechpartner gegenüber. Der Staat, also unsere Gesellschaft, darf daher von Ihnen professionelles Unterrichten und Erziehen erwarten“, so die Schulamtsdirektorin. Schmidt ermunterte die jungen Lehrer, „auch gegen gelegentlichen Widerstand Ihre Ideen, die Sie aus Ihrer universitären Ausbildung mitbringen, in die Praxis einzuführen und auszuprobieren.“

    Landrat Wilhelm Schneider zeigte sich stolz darauf, dass der Landkreis vor drei Jahren durch das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst mit dem Qualitätssiegel „Bildungsregion“ ausgezeichnet wurde. „Denn Bildung gehört zu den kostbarsten Gütern, die wir, die erwachsene Generation, unseren Kindern und Enkeln mitgeben können“, sagte er. „Wir wollen, dass unsere Kinder und Jugendlichen die besten Rahmenbedingungen für eine qualitativ hochwertige und zukunftsorientierte schulische Ausbildung vorfinden.“ Schulen hätten im Landkreis einen hohen Stellenwert, was sie als Lehramtsanwärter schnell merken und ganz sicher auch schätzen lernen würden.

    Folgende Anwärter wurden vereidigt: Priscilla Beuchert (GS Burgpreppach), Jessica Ebel (GS Kirchlauter), Kathrin Knab (GS Haßfurt), Rebecca Lee (GS Zeil-Sand), Sarah Thein (GS Untermerzbach), Melanie Ullrich (GS Theres), Katharina Biegerl (MS Zeil-Sand), Linda Gagel und Eva Strunz (MS Eltmann), Peter Heininger (MS Maroldsweisach), Daniel Hüttner (MS Hofheim), Nora Kutnyak und Timo Ritter (MS Haßfurt), Stephanie Pedro (MS Knetzgau) sowie Jana Uhl (MS Ebern).

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