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    UNTERTHERES

    Gartenarbeit und Angeln sind Leidenschaften des Jubel-Paars

    Rosalinde und Heinz Radant aus Untertheres feierten das Fest der Diamantenen Hochzeit. Dazu gratulierte auch der stellvertretende Landrat Michael Ziegler (links), Bürgermeister Matthias Schneider (Zweiter von rechts) sowie der stellvertretende Bezirksvorsitzende des Bayerischen Soldatenbundes, Stabsfeldwebel d. R., Ewald Vogel (rechts). Foto: Ulrike Langer

    Das Fest der Diamantenen Hochzeit feierten am Sonntag Rosalinde und Heinz Radant aus Untertheres im Kreise ihrer Familie, zu der ein Sohn, zwei Töchter, fünf Enkel und vier Enkel zählen.

    Heinz Radant wurde am 12. Dezember 1937 in Stettin geboren und kam über die Kinderlandverschickung nach Wonfurt. Nachdem sein Vater gefallen war und seine Mutter vermisst wurde, wuchs er bei Pflegeltern in Wonfurt auf. Dort arbeitete er nach dem Schulbesuch in der Landwirtschaft und zog dann nach Untertheres, wo er ebenfalls in der Landwirtschaft tätig war. 1955 war er der erste Wehrpflichtige aus Untertheres in der neu gegründeten Bundeswehr. Seine spätere Frau Rosalinde, geborene Ringer, kam am 24. Oktober 1938 in Schweinfurt zur Welt und wuchs in Untertheres auf.

    Gartenarbeit und Kreuzworträtsel

    Sie half nach dem Schulbesuch ihren Eltern auf dem Bauernhof. 1956 lernte sie Heinz Radant kennen und lieben, mit dem sie am 30. Dezember 1958 auf dem Standesamt in Untertheres den Bund der Ehe schloss und am 31. Dezember in der Heilig-Geist-Kirche in Schweinfurt vor den Traualtar trat. Das Paar zog in das Elternhaus von Rosalinde Radant.

    Heinz Radant arbeitete zunächst beim Bau der Staustufe in Ottendorf mit und war dann 33 Jahre lang bei SKF in Schweinfurt beschäftigt. Rosalinde Radant kümmerte sich um die Erziehung der drei Kinder, versorgte den Haushalt und arbeitete am liebsten in ihrem Garten. „Ohne meinen Garten könnte ich nicht sein“, sagte sie. Daneben liebt sie es, Kreuzworträtsel zu lösen.

    Mitglied der Soldatenkameradschaft

    Heinz Radant ist seit 1957 Mitglied in der Soldatenkameradschaft Untertheres. Dort war er zweiter und erster Vorsitzender, Beisitzer und Fahnenträger. Er wurde nicht nur zum Ehrenmitglied ernannt, er erhielt auch das große Verdienstkreuz in Gold für besondere Leistungen für die Soldatenkameradschaft. Weiterhin war der Jubilar zweiter Vorsitzender der Sportvereinigung sowie Gründungsmitglied und erster Vorsitzender des Angelvereins. „Angeln war meine Leidenschaft“, berichtete Radant. Zudem hat er viele Jahre in Untertheres und Wonfurt gekegelt.

    Zum Ehejubiläum gratulierte auch der stellvertretende Landrat Michael Ziegler, Bürgermeister Matthias Schneider sowie der stellvertretende Bezirksvorsitzende des Bayerischen Soldatenbundes, Stabsfeldwebel d. R., Ewald Vogel.

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