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    ERMERSHAUSEN

    Gemeindeübergreifende Ausbildung: 16 Wehren, ein Ziel

    29 Feuerwehrmänner und vier Frauen aus sechzehn Feuerwehren des Landkreises haben die modulare Truppmann-Ausbildung, die in Ermershausen stattfand, erfolgreich abgelegt. Foto: Helene Lutz

    33 Feuerwehrleute aus 16 Orten des gesamten Landkreises trafen sich am vergangenen Samstag in Ermershausen, um eine Prüfung zur Modularen Truppmann-Ausbildung (MTA) abzulegen. Nach Information von Kreisbrandinspektor Peter Hegemann, der neben Kreisbrandmeister Andreas Franz die Aufsicht hatte, fand die zentrale Prüfung statt, um die diversen Ausbildungslehrgänge in den örtlichen Wehren zum Abschluss zu bringen.

    Bestandteil der Prüfung waren ein schriftlicher Teil sowie vier praktische Prüfungen: Funkgrundkenntnisse (diese waren bereits abgelegt), Knöten und Stiche (hier wurde der sogenannte „Brustbund“ gefordert, der zum Retten und Sichern notwendig wird), Erklärung und Handhabung eines Feuerlöschers und eines Strahlrohres.

    Die „MTA“, so Hegemann weiter, berechtigt den Feuerwehrmann zu weiterführenden Ausbildungen, beispielsweise zum Atemschutzgeräteträger, zum Maschinisten, zur Absturzsicherung und sie dient als Grundlage für Lehrgänge an den staatlichen Feuerwehrschulen.

    Sehr gutes Ergebnis attestiert

    Kreisbrandinspektor Ralf-Peter Schenk aus Knetzgau, unter dessen Leitung die Prüfung absolviert wurde und der gleichzeitig für die Ausbildung der Feuerwehrleute im Landkreis zuständig ist, bestätigte am Ende den Prüflingen ein sehr gutes Ergebnis. Er erachtete die Teilnahme als nicht selbstverständlich und forderte die Prüflinge auf, „dran zu bleiben und am nächsten Ausbildungs- und Übungsmodul teilzunehmen“.

    Unterstützt wurde Schenk von Kreisbrandmeister Stephan Biertempfel aus Haßfurt und den Schiedsrichtern Kreisbrandmeisterin Simone Halbig (Bundorf), Kreisbrandmeister Johannes Hauck (Hofheim), Kreisbrandmeister i. R. Alfred Hauck (Lendershausen), Kommandant Robert Müller (Geroldswind), Kommandant Uwe Hein (Altenstein) und Horst Barthelmann (Rentweinsdorf).

    Bürgermeister Günter Pfeiffer freute sich über die gemeindeübergreifende Prüfung, die in Ermershausen stattfand und zollte den Prüflingen, unter denen sich auf vier Frauen befanden, Respekt für die Leistungen, die ehrenamtlich erbracht werden.

    An der Prüfung nahmen teil: Marcel Bamberger, Marcel Marek, Tim Gottwald (FFW Bundorf), Vinzenz Appel, Konstantin Kaffer, Stefan Lechner (FFW Burgpreppach), Eike Döllner, Kevin Flachsenberger, Marius Kessler, Jakob Pötsch, Jonas Schweinfest, Fabian Stahn, Marcel Then (FFW Ermershausen), Kevin Lindner (FFW Maroldsweisach), Johannes Gansert (FFW Wasmuthhausen), Marco Rügheimer (FFW Ebelsbach), Marco Finster (FFW Falsbrunn), Matthias Dötsch (FFW Wustviel), Matthias Schmitt (FFW Koppenwind), Wolfgang Fürst (FFW Fabrikschleichach), Christiane Stubenrauch (FFW Kottenbrunn), Angelo Geuß (FFW Dörflis), Michael Dötsch, Tim Pitzke (FFW Krum), Luca Ehmsen, Sven Hetterich, Elias Weber, Florian Schlund, Paul Doster (FFW Zeil am Main), Aelita Safina, Kornelia Neuner, Niklas Bronst (FFW Ziegelanger) und Sabine Zimmer (FFW Schmachtenberg).

    Prüfungsaufgabe war unter anderem der sogenannte „Brustbund”, der zum Sichern und Retten notwendig wird. Foto: Helene Lutz

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