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    HELLINGEN

    Gerhard Hölzer fordert Claus Bittenbrünn heraus

    Gerhard Hölzer von der Offenen Hellinger Liste kandidiert bei der Kommunalwahl 2020 für das Bürgermeisteramt. Foto: Gerold Snater

    Bei der Kommunalwahl vor sechs Jahren trat mit der Offenen Hellinger Liste (OHL) zum ersten Mal eine reine Ortsteilliste in Königsberg an und sie errang prompt einen Sitz im Stadtrat. Diesmal schickt die OHL einen eigenen Bürgermeisterkandidaten ins Rennen. Gerhard Hölzer will den amtierenden Rathauschef Claus Bittenbrünn herausfordern. Der tritt als unabhängiger Kandidat mit Unterstützung der CSU an.

    Gerhard Hölzer tritt schon alleine deshalb gegen den Amtsinhaber an, weil für ihn eine Wahl ohne Gegenkandidat keine echte Wahl ist. „Man muss sich mindestens zwischen zwei Vorschlägen entscheiden können“, lautet seine Meinung.

    Gerhard Hölzer ist Jahrgang 1958, gebürtiger Hellinger und war kaufmännischer Leiter in unterschiedlichen Betrieben. Seit 2014 befindet er sich im Ruhestand. Er wohnt heute in Königsberg. Seine Hobbys sind Weinhandel und Weinbau. So hat er in Prappach einen verwilderten Weinberg rekultiviert.

    Am Donnerstagabend stellte sich Gerhard Hölzer bei einer Versammlung der OHL im Hellinger Sportheim vor und erläuterte seine Ziele und Vorhaben, die er im Falle seiner Wahl zum Bürgermeister der Stadt verwirklichen möchte.

    In Königsberg herrscht seiner Meinung nach ein großer Unmut und es fehlt ein Zusammenhalt, wie er in vielen Dörfern besteht. In einzelnen Stadtbereichen dürfe er zwar Harmonie miterleben, dennoch seien sehr oft Neid, Missgunst und Verstimmung zu spüren. Hölzer möchte ein vernünftiges und respektvolles Zusammenleben erreichen.

    Königsberg besitzt für ihn ein sehr großes Potenzial, wunderbare Menschen und eine wunderbare Bühne, die mit Märkten, Veranstaltungen und Festen mehr genutzt werden könnte. Seiner Meinung nach fehlt in Königsberg ein „Kopf“, der Aktivitäten koordiniert, zusammenführt und diese dann auch umsetzt.

    Hölzers Ziele

    Zu den Zielen, die er als Bürgermeister verwirklichen würde, zählt die Förderung junger Familien bei Altbausanierungen in der Stadt und in den Ortskernen, die Ansiedlung von Gewerbebetrieben und Geschäften, die Anbindung der Dörfer an den öffentlichen Personennahverkehr, die Förderung eines sanften familienfreundlichen Tourismus, bessere Information und Zusammenarbeit mit den Bürgern, die Förderung der Zusammengehörigkeit der Stadt Königsberg mit den Dörfern, Bürgermeistersprechstunden in den Dörfern und regelmäßige Bürgerversammlungen.

    „Mit einem ehrlichen und fairen Umgang mit dem Bürger kann ich viel erreichen“, sagte Hölzer bei seiner Vorstellung und beendete sie mit den Worten: „Die Aufgabe in Königsberg etwas zu bewegen, reizt mich!“

    Zum Schluss der Versammlung wurde noch darauf hingewiesen, dass am Donnerstag, 24. Oktober, um 19 Uhr im Sportheim in Hellingen die offizielle Aufstellungsversammlung der OHL stattfindet. Dazu sind alle interessierten Bürger willkommen. (sn)

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