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    KÖNIGSBERG

    Geschichte und Geschichten werden hier konkret und greifbar

    Viele Fotos regten zu intensiven Gesprächen an, so auch Andrea Lutsch von der Stadt Königsberg und Oberstudiendirektor Anton Staudigl von der Berufsoberschule Coburg.
    Viele Fotos regten zu intensiven Gesprächen an, so auch Andrea Lutsch von der Stadt Königsberg und Oberstudiendirektor Anton Staudigl von der Berufsoberschule Coburg. Foto: Gerold Snater

    Bis einschließlich 3. Mai, Montag bis Freitag von 8.00 bis 18.00 Uhr und Samstag und Sonntag von 10.00 bis 18.00 Uhr, sind im Rathaus der Stadt Königsberg zwei sehenswerte Ausstellungen, die die Vergangenheit in unterschiedlichen Facetten zeigen, zu sehen.

    Im großen Saal wird in vielen Bildern das „Leben auf dem Dorf“ gezeigt. Viele Fotos geben einen Eindruck über Kindheit und der Jugendzeit von einst, die früher doch etwas anders verliefen als heutzutage. Ein breiter Raum der Ausstellung ist auch der Hochzeit, in vergangenen Tagen ein besonderes Ereignis oft nicht nur im Leben zweier Menschen, sondern auch für ein ganzes Dorf, sowie der Familie gewidmet.

    Die Ausstellung spart aber auch nicht den Bereich „Tod“ aus und gewährt Einblicke in „Feste und Bräuche“, das Gemeinwesen, das Vereinsleben und das religiöse Leben vor Jahrzehnten in den Dörfern. Zusammengestellt wurde diese Ausstellung von der Direktion für Ländliche Entwicklung Würzburg und dem Bezirk Unterfranken.

    Parallel passend dazu sind im kleinen Saal rund 100 alte Ansichtskarten von Königsberg und fast allen Stadtteilen – von einigen Stadtteilen gibt oder gab es keine – ausgestellt. Zusammengetragen und auf DIN-A4-Größe gebracht wurden sie vom „Arbeitskreis Heimat & Geschichte Königsberg und seinen Stadtteilen“ unter der Leitung von Michael Burkard. In den Reproduktionen zeigt sich Königsberg mit seinen Stadtteilen in inzwischen oft nicht mehr sichtbaren und oft schon vergessenen Ansichten und Eindrücken. Beide Ausstellungen sind es wert besucht zu werden.

    Eröffnet wurden sie am Mittwoch von Bürgermeister Claus Bittenbrünn im Beisein von Landrat Wilhelm Schneider, von Ottmar Porzelt, Direktor des Amtes für Ländliche Entwicklung, und weiteren Ehrengästen, darunter etliche Bürgermeister der umliegenden Gemeinden.

    Bittenbrünn stellte sein Grußwort zur Ausstellung „Leben auf dem Dorf“ unter die Überschrift „Hier werden Geschichte und sogar Geschichten konkret und greifbar“. Die Ansichtskartenausstellung fasste er mit dem Leitspruch des Arbeitskreises zusammen: „Geliebtes Königsberg, rette Deine Geschichte! Achte Deine Erzählungen, Deine Vorfahren, Deine Kultur, Deine vergangenen Zeiten! Denn nur Du hast sie erlebt!“

    Landrat Wilhelm Schneider äußerste sich sehr positiv über beide Ausstellungen und fordert die Bevölkerung auf: „Begeben Sie sich hier in Königsberg auf eine spannende Zeitreise in die Vergangenheit und spannen Sie dabei auch den Bogen bis in die Zukunft. Entdecken Sie alles, was es hier zu sehen gibt und helfen Sie mit, unseren ländlichen Raum weiterhin positiv zu gestalten“.

    Ottmar Porzelt schilderte ausführlich die Entstehung, den Inhalt und die Bedeutung beider Ausstellungen und fasste sie mit den Worten zusammen: „Diese Ausstellung, wie sie hier konzipiert ist, soll viele Besucher motivieren, über die Entwicklung der Stadt Königsberg nachzudenken und sich zu engagieren. Gute Beispiele im Landkreis zeigen: es lohnt sich.“

    Der Eintritt in die beiden Ausstellungen ist frei!

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    Von unserem Mitarbeiter Gerold Snater

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