• aktualisiert:

    Haßfurt

    Gesundheitsvortrag mit Dr. Steffen Amend

    Dr. Steffen Amen
    Dr. Steffen Amen Foto: Sybille Thomé/Haßberg-Kliniken

    In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule (Vhs) und dem Seniorenbeirat Haßfurt bieten die Haßberg-Kliniken auch 2020 wieder eine Reihe mit kostenlosen Gesundheitsvorträgen an. Am Montag, 3. Februar, referiert ab 19.30 Uhr Dr. Steffen Amend, Chefarzt der Unfallchirurgie am Haus Haßfurt der Haßberg-Kliniken, im Großen Saal der Stadthalle über das Thema „Lumbale Spiralkanalstenose – die Arthrose der Wirbelsäule“. Der Vortrag ist kostenlos. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich, heißt es in einer Pressemitteilung.

    Es ist ein Kreuz mit dem Kreuz – viele kennen das. Rückenschmerzen haben längst den Rang einer Volkskrankheit erreicht. Oft können sie mit mehr Bewegung und gezielten Übungen behoben werden. Aber was, wenn dazu auch noch die Beine kribbeln und es nur Entlastung bringt, wenn man sich leicht nach vorne beugt?

    Dann könnte eine Spiralkanalstenose vorliegen. Keine Seltenheit. Schätzungen gehen davon aus, dass bei den über 60-Jährigen jeder Fünfte an dieser Einschränkung leitet. „Die Spinalkanalstenose ist eine Einengung des Rückenmarkkanals, bedingt durch eine Vergrößerung der kleinen Wirbelgelenke durch Arthrose“, erläutert Amend. Der Chefarzt der Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie am Haus Haßfurt der Haßberg-Kliniken ist ein Experte auf diesem Gebiet. In seinem Vortrag stehen der Rücken und dessen Problemzonen im Mittelpunkt.

    „Vorbeugen ist aber möglich“, führt Amend aus. „Man sollte zeitlebens Übergewicht vermeiden und sich möglichst eine gute Rumpfmuskulatur erhalten.“ Ist eine symptomatische Spinalkanalstenose diagnostiziert, zieht das nicht automatisch eine Operation nach sich. „Man versucht erst einmal durch aufdehnende Gymnastik, die Schmerzen zu lindern und die Beschwerden zu beheben“, weist der Chefarzt auf den physiotherapeutischen Ansatz hin.

    Fruchtet der aber nicht, bleibt nur eine operative Erweiterung des Spinalkanals, die so genannte Dekompression. Etwa 100 Mal im Jahr, schätzt Dr. Steffen Amend, wird dieser Eingriff im Haßfurter Krankenhaus durchgeführt. Wie genau dabei vorgegangen wird, wird der Orthopäde in seinem Vortrag beleuchten.

    Zwei Mal wöchentlich bequem per E-Mail:
    Abonnieren Sie jetzt den kompakten Haßberge-Newsletter!

    Bearbeitet von Stefan Pompetzki

    Kommentare (0)

      Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!