• aktualisiert:

    HAßFURT

    Haßfurt: Sogar das Fernsehen ist vor Ort

    Das erste Fenster des begehbaren Adventskalenders wurde am Sonntag an der Stadthalle in Haßfurt geöffnet. Die Kinder des städtischen Kindergartens brachten sich musikalisch mit ein und sangen unter anderem von Keksmäusen. Foto: Christiane Reuther

    Am Sonntagabend öffnete sich in Haßfurt das erste Türchen des „Begehbaren Adventskalenders“. Im Beisein zahlreicher großer und kleiner Gäste öffneten Bürgermeister Günther Werner und Pfarrerin Doris Otminghaus vom Team Bibelwelten das erste festlich geschmückte Adventsfenster an der Stadthalle.

    Bis zum 25. Dezember veranstalten der ökumenische Verein Bibelwelten und die beiden Kirchen mit Unterstützung der Stadt Haßfurt und verschiedenen Institutionen, Vereinen und teilnehmenden Firmen jeden Tag um 17 Uhr eine adventliche Feier an einem der 25 geschmückten Fenster. Eine Ausnahme bilden die Samstage, da werden die Fenster bereits um 16 Uhr geöffnet. Auch der 25. Dezember macht eine Ausnahme, da findet der Abschluss um 17.45 Uhr am Marktplatz vor dem alten Rathaus statt. Bis dahin können sich die Besucher bei Musik, Weihnachtsliedern und Geschichten sowie einem wärmenden Getränk und Plätzchen auf das Weihnachtsfest einstimmen.

    In diesem Jahr machten die Kinder vom städtischen Kindergarten den musikalischen Auftakt. Sie sangen eifrig und gestenreich mit Unterstützung ihrer Betreuer von Keksmäusen und Leckereien aus der Weihnachtsbäckerei.

    In zwei Richtungen

    Pfarrerin Otminghaus las die Geschichte „Der Weihnachtszug“ von Ivan Gantscher vor und setzte den geistigen Impuls. Bürgermeister Werner zitierte das Gedicht „Perspektivenwechsel“ von Iris Macke. Zuerst las der Bürgermeister das Gedicht von oben nach unten und dann von unten nach oben vor. Und schon hatte der Inhalt eine ganz andere Gewichtung.

    Die Vorweihnachtszeit müssten die Menschen laut Bürgermeister auch mal aus einer anderen Perspektive betrachten. Sich Zeit gönnen und über den eigentlichen Sinn der Weihnachtszeit nachzudenken, fernab von Hektik der weihnachtlichen Betriebsamkeit, das sollte nicht nur Wunschdenken sein. Vielleicht erkenne der eine oder andere, dass er Abstand benötige, um wieder zu sehen, was jeder habe, oder den Mut aufbringe, das zu suchen, was er vielleicht braucht: „Der Glaube an Gott und die Botschaft der Heiligen Nacht“.

    Der Nacht entgegenwachsen

    Auch in den nächsten Tagen würden sich Menschen fast täglich an den Fenstern des begehbaren Adventskalenders begegnen, miteinander beten, singen und sich besinnen. Dadurch würde laut Bürgermeister jeder einzelne die Adventszeit als Gemeinschaft erleben und sich aufmachen, dieser einen Nacht entgegenzuwachsen, um diese Tage intensiver und aus einem ganz anderen Blickwinkel zu erleben.

    Fernsehteam wird erwartet

    In diesem Jahr gibt es eine Besonderheit beim begehbaren Adventskalender. Der Fernsehsender ZDF hat sich angekündigt und filmt am Montag, 2. Dezember, und Dienstag, 3. Dezember, die Öffnung der nächsten Fenster. Am Dienstag wird das „Türchen“ um 17 Uhr bei der Buchhandlung Glückstein geöffnet und von einem Kamerateam des ZDF begleitet. Die anschließende Feier findet im Bibelkeller statt.

    Ausgestrahlt wird die Aufnahme des begehbaren Adventskalenders der Stadt Haßfurt am 4. Advent um 9 Uhr im ZDF.

    Fotos

      Kommentare (0)

        Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!