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    OBERAURACH

    Haushalt: Investitionen ohne weiteres Darlehen

    Oberaurach
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    Den Haushaltsplan mit einem Gesamtvolumen von 10 873 133 Euro für das laufende Jahr verabschiedete der Gemeinderat Oberaurach in seiner jüngsten Sitzung. Wie Bürgermeister Thomas Sechser erklärte, werden im Verwaltungshaushalt 7 150 009 Euro veranschlagt, aus dem 374 158 Euro dem Vermögenshaushalt zugeführt werden. Dieser beträgt dann 3 723 124 Euro. Gegenüber dem Rechnungsergebnis des Vorjahres ist das Haushaltsvolumen nach den Ansätzen im Verwaltungshaushalt um 3,37 Prozent und im Vermögenshaushalt um 13,9 Prozent gestiegen. Der Gesamthaushalt steigt somit um 6,75 Prozent.

    Die wichtigsten Einnahmen im Verwaltungshaushalt sind die Einkommensteuerbeteiligung mit 1 983 600 Euro, die Schlüsselzuweisungen mit 1 689 996 Euro und die Gewerbesteuer mit 600 000 Euro. Der Schuldenstand verringert sich von 342 112 Euro am Jahresende 2018 auf voraussichtlich 263 108 Euro am 31. Dezember 2019. Dadurch sinkt der Schuldenstand pro Einwohner von 85 Euro (2018) um 19 Euro auf voraussichtlich 66 Euro zum Jahresende 2019. Damit liegt die Gemeinde Oberaurach weit unter dem Landesdurchschnitt von 582 Euro je Einwohner. Auf der Ausgabenseite sind die Kreisumlage mit 1 892 256 Euro und die Personalausgaben mit 1 524 871 Euro die größten Posten. Die Kreisumlage steigt gegenüber dem Vorjahr auf rund 1,9 Millionen Euro. Im Vermögenshaushalt sind die größten Einnahmequellen Beiträge und ähnliche Entgelte mit 802 728 Euro sowie Zuweisungen und Zuschüsse für Investitionen mit 568 975 Euro. Der allgemeinen Rücklage werden 1 716 248 Euro entnommen.

    Einstimmiger Beschluss

    Auf der Ausgabenseite sind im Jahr 2019 Investitionen von insgesamt 3 723 124 Euro geplant. Die größten Projekte sind die Verkehrsanlagen für neue Baugebiete in Kirchaich (645 400 Euro) und Neuschleichach (295 000 Euro) sowie die dazugehörige Wasserversorgung (222 893 Euro) und Abwasserbeseitigung (617 192 Euro). Für Grunderwerb in den Baugebieten sowie Förderung für die Nutzung von vorhandener Bausubstanz schlagen 180 000 Euro zu Buche. Nach heutiger Sicht können alle im Investitionsplan veranschlagten Maßnahmen ohne Darlehensaufnahme realisiert werden, wenn die eingeplanten Zuweisungen zeitnah ausbezahlt werden, sagte Bürgermeister Sechser. Alle Fraktionen stimmten mit dem entworfenen Haushaltsplan überein, der einstimmig beschlossen wurde. (cl)

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