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    Hofheim

    Hofheim: Die Allianz vertritt Bayern auf europäischer Ebene

    Landwirtschaftsministerin Kaniber hat das "Hofheimer Land" als einzigen Kandidaten für den Europäischen Dorferneuerungspreis 2020 auserwählt.
    Auch das gehört zu den Aktivitäten der Hofheimer Allianz: Musikfestivals sorgen nicht nur für gute Unterhaltung, sondern auch dafür, dass die Menschen zusammenkommen.  Foto: Rudi Brantner

    Die Gemeinde-Allianz Hofheimer Land nimmt als Vertreter Bayerns am Wettbewerb für den Europäischen Dorferneuerungspreis 2020 teil.  Sieger wird hier, wer das Motto "Lokale Antworten auf globale Herausforderungen" am besten erfüllt.

    Wolfgang Borst, Bürgermeister der Stadt Hofheim und Vorsitzender der Gemeinde-Allianz, ließ diese Redaktion am Mittwoch wissen, dass es Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber war, die aus den Vorschlägen aller Ämter für Ländliche Entwicklung im Freistaat die Hofheimer Allianz für den Wettbewerb ausgewählt hat.

    Die Allianz besteht seit 2008

    Die Hofheimer Allianz ist ein seit 2008 bestehender Zusammenschluss der Stadt Hofheim und der Gemeinden Aidhausen, Bundorf, Burgpreppach, Ermershausen, Maroldsweisach und Riedbach. Ihr Ziel, dem demografischen Wandel zu trotzen und die angeschlossenen Gemeinde lebendig und lebenswert zu erhalten, verfolgt sie dabei so erfolgreich, dass ihr Vorbildcharakter für ganz Deutschland attestiert wird. Mehrfach hat die Allianz der Bayerischen Staatspreis gewonnen, 2015 wurde sie Sieger beim Bundeswettbewerb "Kerniges Dorf". Erst im Oktober zeichneten Hans Reichart, Bayerns Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, und Umweltminister Thorsten Glauber das "Hofheimer Land" mit dem Gütesiegel "Flächenbewusste Kommune" aus. 

    Bisher gab es nur einen bayerischen Sieger: Illschwang

    "Jetzt wollen wir auch auf europäischer Ebene gewinnen", verkündete Vorsitzender Borst am Mittwoch. Der Europäische Dorferneuerungspreis wird seit 1990 alle zwei Jahre von der Europäischen ARGE Landesentwicklung und Dorferneuerung ausgelobt. Der Sieger 2018 war die Gemeinde Hinterstoder in Oberöstereich, die sich gegen 22 Konkurrenten aus ganz Europa durchsetzen konnte. Einziger Bayerischer Sieger war 1992 Illschwang in der Oberpfalz. 

    Zu den Teilnahmebedingungen gehört, dass pro Land oder Region nur ein Dorf oder interkommunaler Verbund antreten darf, die Einwohnerzahl sollte dabei 20 000 nicht überschreiten. Es gibt keine Geldpreise, sondern Preisobjekte wie Trophäen, Plaketten und Urkunden. Die Hofheimer Allianz muss ihre Bewerbungsunterlagen bis 14. Februar einreichen.

    Pressekonferenz am 12. Dezember verrät weitere Details

    Womit die Gemeinde-Allianz punkten will, darüber wird Vorsitzender Borst zusammen mit den Allianz-Bürgermeistern und Vertretern des Amtes für Ländliche Entwicklung in Unterfranken im Rahmen einer Pressekonferenz am 12. Dezember in Hofheim die Öffentlichkeit informieren.

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