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    HOFHEIM

    Hofheim hat sich „besser entwickelt als jede andere Region“

    Sie stießen beim Neujahrsempfang des Hofheimer Sportvereins auf das neue Jahr an (von links): Zweiter Bürgermeister Reinhold Giebfried, die Ehrenmitglieder Heinrich Hirt und Herbert Hofmann, Co-Trainer Tim Wagner, Bürgermeister Wolfgang Borst, Ehrenmitglied Bernd Blatt, Co-Trainer Daniel Beyer, Ehrenmitglied Wilmar Lambach, Vorsitzender Alexander Bergmann und 2. Vorsitzender Erwin Walter. Foto: Martin Schweiger

    Der Neujahrsempfang im Sportheim des Hofheimer Sportvereins (HSV) wird traditionell vom Bürgermeister der Stadt genutzt, um auf das vergangene Jahr zurückzublicken und auf das neue Jahr vorauszublicken – so auch am Mittwoch.

    Wolfgang Borst zollte dem HSV ein Kompliment für das erfolgreiche Jubiläumsjahr 2019, in dem der Verein sein 100. Wiegenfest feierte. Mit dem Vorsitzenden Alexander Bergmann habe der Verein einen „Glücksgriff“ getan, sagte Borst.

    Auf lokalpolitischer Ebene habe sich die Hofheimer Allianz „besser entwickelt als jede andere Region in Bayern“. Daher vertrete die Allianz auch den Freistaat Bayern in diesem Jahr beim Europäischen Dorferneuerungswettbewerb. Zehn Jahre habe man gemeinsam an einem Strick gezogen – mit positiven Ergebnissen.

    Mehr Kinder als gedacht

    So sei die Allianz seit fünf Jahren eine „Zuzugsregion“. In Hofheim selbst werde im Januar der Anbau an den Kindergarten eingeweiht, der deshalb nötig wurde, weil im Jahr 2017 rund 20 Kinder mehr geboren wurden als in den Jahren zuvor und danach.

    Trotzdem leide die Region – wie auch ganz Deutschland – unter einem Geburtenrückgang, der nur durch Zuwanderung ausgeglichen werden könne. Derzeit hielten sich Mitbürger aus 61 unterschiedlichen Ländern im Gebiet der Hofheimer Allianz auf, darunter auch viele EU-Angehörige. Es gelte, sie durch Sprachkurse hier zu integrieren, sagte Borst.

    Die Zahl der Arbeitslosen und Hartz-IV-Empfänger sei im Jahr 2019 im Gebiet der Allianz geringer gewesen als im Jahr 2014. Es sei „ein Glück in Hofheim zu leben, inmitten einer intakten Umwelt“, sagte der Rathauschef.

    Ein weiteres Projekt im neuen Jahr sei die Sanierung des Hallenbads. Bereits im Januar sollen hierfür die Planungen zusammen mit dem Landratsamt beginnen. Die Sanierung der Grünen Marktstraße und der Landgerichtsstraße hat bereits begonnen. Sie werden, wie bereits die Hauptstraße, gepflastert, sodass die Innenstadt zu einer „Vorzeige-Innenstadt“ wird, sagte Borst, der allen Bürgern ein gutes Jahr 2020 wünschte.

    HSV-Vorsitzender Alexander Bergmann konnte in seiner Rede auf ein ereignisreiches Jubiläumsjahr zurückblicken. Höhepunkte waren der Ehrenabend im Haus des Gastes, ein musikalisches Wochenende mit einem DJ und den „Frankenräubern“, ein Nachwuchsturnier mit rund 200 Jugendlichen, dem Ehemaligen-Treffen und dem wiederbelebten Weinfest.

    Der HSV steht im Pokalfinale

    In sportlicher Hinsicht war 2019 ein gutes Jahr für den Verein. Nach 15 Spielen und 31 Punkten belegt der HSV in der Kreisliga derzeit den dritten Platz hinter dem FC Haßfurt und der SG Stadtlauringen/Ballingshausen. Im Toto-Pokal erreichte der Verein das Finale und warf dabei drei Bezirksligisten aus dem Rennen. Das Toto-Pokal-Finale findet am 1. Mai 2020 in Schleerieth bei Werneck statt. Zwei Busse für die Fans wurden bereits organisiert.

    Am 29. Februar 2020 stehen Neuwahlen an. Bergmann sagte, dass er wieder für das Amt des Vorsitzenden zur Verfügung steht. Als Aufgaben für die Zukunft nannte er die Sanierung des Vereinsheim-Daches sowie des Hartplatzes. Sein Dank galt auch dem Bürgermeister für sein immer offenes Ohr und der Stadt Hofheim, der bei den Kommunalwahlen massive Änderungen ins Haus stehen. Denn die Hälfte der bisherigen Stadträte trete nicht mehr zur Wahl an.

    Das nächste Highlight im Vereinsjahr ist das traditionelle Schlachtschüssel-Essen am 24. Januar um 18.30 Uhr im Vereinsheim.

    Anmeldungen hierzu nimmt Wolfgang Beyer noch bis 17. Januar unter Tel. (0 95 23) 95 04 14 entgegen.

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