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    SAND

    Ist am Sander Rewe-Markt eine Fußgängerquerung möglich?

    Landrat Wilhelm Schneider, Zweiter Bürgermeister und CSU-Ortsvorsitzender Gerhard Zösch sowie die Teilnehmer der Ortsbesichtigung am Rewe-Markt in der Zeiler Straße. Foto: Rudi Ruß

    Es ist schon eine gute Tradition, dass der CSU-Ortsverband am Kirchweih-Montag mit einem Bundes-, Landes- oder Kreispolitiker eine Ortsbegehung unternimmt. In diesem Jahr konnte der Ortsverband Landrat Wilhelm Schneider und seine Frau Larissa in Sand begrüßen. Die Ortsvorstandschaft verlautbart in einer Mitteilung, dass man sich ferner über die Teilnahme ehemaliger und amtierender Gemeinderäte sowie interessierte Bürger freuen konnte.

    Zweiter Bürgermeister und Ortsvorsitzender Gerhard Zösch ging zunächst auf die Entwicklung der Gemeinde und aktuelle Bauvorhaben ein. So wurde gleich die Pfarrkirche St. Nikolaus-Kirche besucht. Kirchenpflegerin Edeltraud Schnapp erläuterte den Kirchenumbau und stellte mit großer Freude fest, dass das Ziel der Fertigstellung der Kirche bis zum Jahresende durchaus möglich sein könnte.

    Weiter ging es zur Baustelle am Pfarrhaus. Hier wurde der Rohbau der angebauten Kinderkrippe besichtigt. Die Gemeinderäte erläuterten den ganzen Verlauf von der Planung bis zur Fertigstellung der Kinderkrippe. Landrat Wilhelm Schneider hob hervor, dass es eine sehr gute Idee war, für das ehemalige Pfarrhaus eine würdige Verwendung zu finden. Trotz der relativ hohen Bausumme mit rund 1,4 Millionen Euro sei es eine gute und wichtige Investition für die Kinder. Mit zwei Kinderkrippen und den dazugehörigen Sozialräumen sei die Gemeinde zunächst für die Zukunft gut gerüstet. Gerhard Zösch bedankte sich bei der Kirchenverwaltung für die gute und vor allem für die kooperative Zusammenarbeit beim Kauf des Pfarrhauses.

    Durch die „Kasgass“ (St. Nikolausgasse) ging es dann weiter zum Rewe-Markt in der Zeiler Straße. Dort griffen die Sander CSUler eine nicht zufriedenstellende Situation auf. Ortsvorsitzender Gerhard Zösch zeigte vor Ort die Gefahr für Fußgänger und Radfahrer, die von der Siedlung zum Rewe-Markt die Zeiler Straße überqueren, auf. Eine Fußgängerüberquerung in diesem Bereich der Zeiler Straße trage wohl auch zum weiteren Erhalt des Rewe-Marktes bei, so Gerhard Zösch, und erklärte seine Vorstellung der Querung. Auch für Radfahrer, die von Sand nach Zeil und umgekehrt zum Radweg fahren, würde eine Querungshilfe auf der Kreisstraße eine zusätzliche Sicherheit darstellen.

    Landrat Wilhelm Schneider zeigte sich seitens des Landratsamtes als Eigentümer der Zeiler Straße sehr offen für eine Verbesserung der dortigen Situation und stellte fest, dass eine Fußgängerüberquerung in diesem Bereich durchaus machbar wäre, da die Zeiler Straße dort sehr breit sei.

    Im Laufe der Diskussion stellte sich heraus, dass eventuell ein verkehrsberuhigender Ausbau der Zeiler Straße Richtung Süden eine zusätzliche Verkehrsberuhigung mit sich bringen würde. Landrat Schneider könnte sich sogar eine öffentliche Förderung bei entsprechendem Ausbau vorstellen.

    Jedenfalls würden es die anwesenden Gemeinderäte und auch Bürger – so verlautbarten die Teilnehmer laut CSU-Mitteilung an dem Informationsrundgang – sehr begrüßen, wenn eine zufriedenstellende Lösung hauptsächlich in Bezug einer Fußgängerquerung beim Rewe-Markt gefunden würde. (wos)

    Bearbeitet von Wolfgang Sandler

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