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    KREIS HAßBERGE

    Jetzt ist es amtlich: Kandidaten für Landtag und Bezirkstag

    Seit Freitag steht fest, welche Frauen und Männer am Sonntag, 14. Oktober, für ihre Parteien bei der Landtags- und Bezirkstagswahl im Stimmkreis Haßberge/Rhön-Grabfeld antreten. Da hat der Wahlkreisausschuss für den Wahlkreis Unterfranken über die Zulassung der Wahlvorschläge entschieden. Die Namen vieler Kandidaten waren jedoch schon bekannt, weil sie die Parteien nach den Nominierungsversammlungen veröffentlicht hatten.

    Im Stimmkreis mit der Nummer 604 sind nicht nur die Wahlberechtigten des Landkreises Haßberge zur Wahl aufgerufen, sondern auch ein Großteil aus Rhön-Grabfeld. Denn seit der Aufteilung des Landkreises Rhön-Grabfeld auf die Stimmkreise Haßberge/Rhön-Grabfeld und Bad Kissingen gehören zum Stimmkreis 604 auch die Wahlberechtigten aus Bad Königshofen, Bad Neustadt, Mellrichstadt, Aubstadt, Bastheim, Burglauer, Großbardorf, Großeibstadt, Hendungen, Herbstadt, Heustreu, Höchheim, Hohenroth, Hollstadt, Niederlauer, Oberstreu, Rödelmaier, Saal, Salz, Schönau, Stockheim, Strahlungen, Sulzdorf, Sulzfeld, Trappstadt, Unsleben, Wollbach, und Wülfershausen.

    Die CSU schickt bei der Landtagswahl wieder Steffen Vogel ins Rennen. Der Rechtsanwalt aus Theres hatte 2013 erstmals das Direktmandat geholt. Für die SPD tritt René van Eckert als Direktkandidat an. Er ist Student und kommt aus Mellrichstadt. Gerald Pittner wurde von den Freien Wählern für das Direktmandat nominiert. Er ist Richter und lebt in Bad Neustadt. Direktkandidatin der Grünen ist Birgit Reder-Zirkelbach. Die Diplom-Psychologin kommt aus Großeibstadt

    Zudem haben sechs Parteien, die nicht im Landtag vertreten sind, Direktkandidaten für die Landtagswahl im Stimmkreis 604 aufgestellt. Für die FDP tritt Karl Schenk Graf von Stauffenberg an; er leitet eine Eventagentur in Höchheim. Kandidat der Linken ist Florian Beck. Der Münnerstädter arbeitet als Altenpfleger. Die Bayernpartei lässt den Anlagenbediener Oliver Hess aus Mainstockheim antreten. Für die ÖDP steht Klemens Albert auf dem Stimmzettel. Er ist Sonderschulrektor a. D. aus Pfarrweisach. Die Franken treten mit Horst Fischer an – Polizist a. D. aus Hohenroth. Der AfD-Kandidat heißt Patrick Geßner. Er ist Betriebswirt (B.A.) und kommt aus Maßbach.

    Für den Bezirkstag hat die CSU den Landrat von Rhön-Grabfeld, Thomas Habermann aus Bad Neustadt, als Direktkandidaten aufgestellt. Er war bisher bereits Bezirksrat. Auch Bernhard Ruß, der für die SPD antritt ist bereits Bezirksrat. Er stammt aus Sand und ist dort Bürgermeister. Die Freien Wähler schicken Birgit Beyer ins Rennen. Sie ist Diplom-Finanzwirtin und kommt aus Humprechtshausen. Für die Grünen will Klara May in den Bezirkstag. Die Biobäuerin stammt aus Hollstadt. Die FDP-Kandidatin heißt Katrin Hiernickel, kommt aus Haßfurt und arbeitet dort als Gymnasiallehrerin. Für Die Linke stellt sich Gotthard Greb der Wahl. Der Messmitteltechniker wohnt in Niederlauer. Kandidat der Bayernpartei ist Christian Fröhlich aus Salz. Er arbeitet als Fachinformatiker. Die ÖDP schickt Reinhard Hümmer ins Rennen. Er ist Einkäufer und kommt aus Burgpreppach. Für Die Franken tritt auch hier Horst Fischer, der Polizist a. D. aus Hohenroth, an. Für die AfD will Alfred Schmitt aus Poppenhausen in den Bezirkstag. Er ist Diplom-Ingenieur und Architekt.

    Die Liste der Parteien, die im Wahlkreis Unterfranken um Zweitstimmen buhlen, ist länger. Zusätzlich zu den zehn genannten stellen sich beim Landtag fünf Parteien zur Wahl: V-Partei, Tierschutzpartei, Die Partei, mut und Piratenpartei. Beim Bezirkstag sind es vier zusätzliche Parteien: V-Partei, Tierschutzpartei, Die Partei und die Piratenpartei.

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