• aktualisiert:

    KREIS HAßBERGE

    Jugendflamme für 80 Mädchen und Buben aus dem Haßbergkreis

    Heiße Show: Eindrucksvoll erfuhren die Teilnehmer des Zeltlagers der Kreisjugendfeuerwehr bei einer Vorführung, welche Gefahren von einer Rauchgasexplosion ausgehen. Foto: Christian Licha

    80 Teilnehmer erhielten beim Jugendzeltlager der Kreisjugendfeuerwehr in Sulzbach das Abzeichen „Jugendflamme“. Bei der Abnahme, die in drei Stufen erfolgte, war das Wissen der Jugendlichen aus der vorangegangenen Ausbildung gefragt, die die Mädchen und Buben bei ihren heimischen Jugendfeuerwehren erlangt hatten.

    So gab es Fragen zur Verkehrsabsicherung und zur Ersten Hilfe. Aber auch praktische Übungen, wie das Setzen eines Unterflurhydranten, standen auf dem Programm. Kreisjugendwart Johannes Krines freute sich zusammen mit den Kreisbrandinspektoren Peter Pfaff und Peter Hegemann über die Leistungen des Nachwuches. Die drei Würdenträger überreichten die begehrten Anstecknadeln.

    Im Anschluss erlebten die Teilnehmer des Zeltlagers bei einer eindrucksvollen Demonstration, welche Auswirkungen ein sogenannter Flashover, ein Feuersprung, haben kann. Damit bezeichnet die Feuerwehr die Phase innerhalb eines Brandereignisses, wenn ein Feuer schlagartig von der Entstehungsphase in die Vollbrandphase übergeht. Holzboxen, die die Jugendlichen im Rahmen eines Workshops beim Zeltlager gebaut hatten, wurden im Inneren entzündet, wobei sich das Feuer rasch und anschaulich über den gesamten Brandraum ausbreitete. Auch eine Rauchgasexplosion wurde gezeigt, bei der es zu einer explosionsartigen Entzündung der Brandgase aufgrund von Sauerstoffzufuhr von außen kommt.

    Eine süße Überraschung gab es dann auch: Monika Göbel aus Wonfur, Chefin des rollenden Eiscafés „Eisflocke“, war durch die Berichterstattung in dieser Zeitung auf das Zeltlager aufmerksam geworden. Begeistert angesichts des Engagements der Jugendlichen spendierte die Geschäftsfrau jedem der insgesamt 129 Mädchen und Jungen sowie den Betreuern ein Eis und zollte den Feuerwehren auf diese Art und Weise ihren Respekt.

    Auszeichnung: Kreisjugendwart Johannes Krines und Kreisbrandinspektor Peter Pfaff (von links) präsentieren sich zusammen mit den Teilnehmern der Jugendfeuerwehren aus Hofheim, Unterpreppach, Prappach, Zeil, Ziegelanger und Trossenfurt/Tretzendorf/Hummelmarter, die mit Stufe 3 die höchste Auszeichnung der „Jugendflamme“ verliehen bekamen. Foto: Christian Licha

    Weitere Artikel
    Fotos

      Kommentare (0)

        Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!