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    ELTMANN

    Kein Bauland: Warum Eltmann an seine Grenzen stößt

    Vor Ort machte sich der Bauausschuss Eltmann am Montag ein Bild von verschiedenen geplanten Baumaßnahmen. Foto: Sabine Weinbeer

    Dass in Eltmann neue Bauplätze Mangelware sind, ist mittlerweile bekannt. Die Stadt stößt mit der Möglichkeit, neue Siedlungsgebiete zu schaffen, an ihre topographischen Grenzen. Dass aber auch die Innenentwicklung viele Chancen bietet und Bauherren auch „Reserven“ haben, zeigte die Bauausschuss-Sitzung am Montag.

    Ja zu regenerativer Energie

    In Limbach will ein Bauherr auf einem Grundstück Um- und Neubauten erstellen, dabei eine Scheune umnutzen und regenerative Energien nutzen. Ob das möglich ist, prüfte er in einer Bauvoranfrage an die Stadt. Die hat weder gegen die Umnutzung einer Scheune, noch gegen den Abriss eines ehemaligen Schlachthauses etwas einzuwenden – schon gar nicht gegen Wärmepumpe in direkter Nachbarschaft des Maines, oder gegen Sonnenkollektoren.

    Ein durchaus herausforderndes Unterfangen ist die Zufahrt zu einem höher gelegenen Grundstück am Ende des Friedhofsweges in Eltmann. Dass er die notwendige Erschließung selbst herstellen muss, weiß der Bauherr, es ging lediglich um die Nutzung des Friedhofsweges, den die Stadt entsprechend verlängern wird. Die Zufahrt entsteht dann auf Privatgrund.

    In Roßstadt wurde durch die Dorferneuerung viel am Dorfbild verbessert. Nun soll auch die so genannte Gurkenhalle am Ortseingang optisch aufgewertet werden. Hier, wo früher die Gurkenernte gelagert und weiter verarbeitet wurde, finden die Roßtstadter Vereine wertvollen Lagerraum. Diesem Zweck soll die Halle auch weiterhin dienen, so Bürgermeister Michael Ziegler. Er informierte die Mitglieder des Bauausschusses, dass die Teilnehmergemeinschaft Roßstadt die Halle beim Amt für ländliche Entwicklung angemeldet hat und das habe 60 000 Euro an Fördermitteln für eine Sanierung bereitgestellt. Die Stadt ist nun gebeten, Gestaltungsvorschläge vorzulegen. Der Bauausschuss war einmütig dafür, Planungsvarianten und eine Kostenschätzung in Auftrag zu geben.

    Das Geld kommt bald

    Keine Dorferneuerungs-Förderung bekommt die Stadt für die Steige und den Kirchweg in Roßstadt, diese Information des Amtes für ländliche Entwicklung erhielt der Bürgermeister. Aber im Zuge der Kirchplatzgestaltung, die als nächstes Projekt der Dorferneuerung ansteht, werden auch die Stichwege Schmiedsgasse und Kirchweg mitgeplant, die zur Frankenstraße führen.

    Das Amt wies die Stadt außerdem darauf hin, dass sie dann auch etwa zwei Jahre nach dem Abbruch des bisherigen Dorfgemeinschaftshauses, das durch einen Neubau ersetzt wird, auch für diese beiden Straßen ihren Co-Finanzierungsanteil einplanen kann.

    Verschiedene Umbau- beziehungsweise Umnutzungsanträge lagen von der Schaeffler-Technologies AG & Co. KG im Eltmanner Industriegebiet vor. Unter anderem soll eine Produktionshalle in eine Lagerhalle umgewandelt werden, zwei Gefahrstofflager werden in vorhandenen Gebäuden eingerichtet.

    Die ehemalige Gurkenhalle in Roßstadt wurde von der Teilnehmergemeinschaft als Dorferneuerungs-Projekt ausgewählt. Foto: Sabine Weinbeer

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