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    SAND

    Kinder basteln ihre eigenen Instrumente

    Das zweite Music Camp des Blasorchesters Sand wurde am vergangenen Wochenende in Sand durchgeführt. Ziel des Camps war es, Kinder im Alter zwischen fünf und acht Jahren an die Musik heranzuführen und zu zeigen, wie viel Spaß das Musizieren macht. Das Wochenende wurde in zwei Teile aufgeteilt. Am Samstag wurde gebastelt und am Sonntag fand dann ein Kinderkonzert statt.

    Der erste Tag des Music Camps stand ganz unter dem Zeichen „Spiel und Spaß“. Nach einer kurzen Begrüßung und einem schnellen Kennenlernspiel durften die Kleinen zuerst Buttons mit ihrem Namen darauf gestalten. Und schon ging es los. Die Kinder bastelten jetzt sogar ihre eigenen Instrumente. Zur Auswahl standen eine Blumentopftrommel, ein Horn aus Gartenschlauch und eine Rassel. Die Kinder konnten selbst entscheiden, wer gerne welches Instrument basteln wollte.

    Für die Trommel verwendeten die Bastler einen Tontopf, den sie mit einem Fell aus Butterbrotpapier bespannten. Das Horn bastelten die Nachwuchsmusiker ganz einfach aus einem Stück Gartenschlauch mit einem Mundstück aus Holz und einem Trichter am anderen Ende. Für die Rassel verwendeten sie ein Stück Holz als Haltegriff. An einem Stück Draht wurden dann Kronkorken aufgefädelt. Natürlich verzierten die Kinder mit Begeisterung ihre Werke noch mit Sternen, Klebeband und Farben. Auf den selbstgebastelten Instrumenten wurde auch sofort mit großer Freude musiziert.

    Nach dem Mittagessen zeigte Schlagzeuger Florian Rückert vom Blasorchester Sand den Kindern verschiedene Percussion-Instrumente, die in einem Blasorchester gebraucht werden. Zunächst erklärte er den Kindern, wie die einzelnen Instrumente gespielt werden, welchen Klang sie erzeugen, wie man mit einfachen Tricks verschiedene Klänge erzeugt und wie Artikulation funktioniert. Er hatte Klanghölzer, die kleine Trommel, den Shaker, die Kuhglocke und noch vieles mehr im Repertoire. Natürlich durfte jedes Kind alles einmal ausprobieren. Dabei hatten sie großen Spaß.

    Nach einem kurzen Spiel konnten die Kinder eine Müslischüssel bemalen, die sie als Andenken an das Music Camp mit nach Hause nehmen durften. Dabei entstanden wunderschöne kleine Kunstwerke. Mit Spielen klang der Tag dann aus.

    Am Sonntag startete der zweite Teil des Music Camps. Es ging los mit einem Kinderkonzert, das gut besucht war. Am Anfang führte die Bläserklasse der Grundschule Zeil-Sand unter der Leitung von Dietmar Herrnleben zwei Stücke auf, die sie gekonnt interpretierten. Danach spielte das ganze Blasorchester Sand unter der Leitung von Thomas Nees das Stück „Pinocchio“. Das Besondere an diesem Konzert war, dass sich gesprochener Text und Musik abwechselten. So konnte mit der Musik der Text dargestellt werden. Auch visuell gab es einiges zu bestaunen und die Kinder waren sichtlich gebannt. Kindgerecht wurde nicht nur der musikalische Teil gestaltet, sondern auch das „Drum-herum“. Auf Matten mit Decken und in einem lockeren Rahmen verweilten die Kinder bei dem Konzert.

    Im Anschluss an das Konzert hatten die Kinder die Möglichkeit, alle Instrumente auszuprobieren, die in einem Blasorchester benötigt werden. Mit Begeisterung bliesen sie in Trompete, Tuba und Co. Jeder konnte für sich herausfinden, welches Instrument ihm am meisten gefällt. Wer alle Instrumente probiert hatte, konnte sich hat am Schluss noch über eine kleine Überraschung freuen.

    Den Kindern bereitete dieses Wochenende sehr viel Freude – das merkten sowohl Betreuer als auch Eltern, als die Kinder mit strahlenden Augen vom Musizieren und Basteln erzählten. Als Vorsitzender Manuel Klauer am Ende der Veranstaltung in die Runde der Kinder fragte, ob das Orchester das gut gemacht habe, wurden die Sander Musiker mit lauten Rufen und Applaus belohnt.

    Wer noch Fragen zur Ausbildung beim Blasorchester Sand hat, kann sich bei Anna-Lena Ebner (jugendleitung@blasorchester-sand.de) melden oder auf der Homepage des Blasorchesters Sand unter www.blasorchester-sand.de stöbern.

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