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    KIRCHLAUTER

    Kinder wollen die Welt retten

    Riesigen Spaß hatten die Kinder und „fleißigen Bienchen“ mit ihrer Leiterin Alexandra Geuß am Fahrrad, auf dem man Körner zu Schrot mahlen konnte. Foto: Günther Geiling

    „Safe the world – liebe Erde wir beschützen dich!“ Dieses Motto zieht sich seit vielen Wochen in vielen Bereichen durch die Arbeit des Kindergartens „Kita Kunterbunt“ in Kirchlauter. In einer Veranstaltung präsentierten die Kinder nun ihren Eltern und Gästen, was sie dabei so alles erfahren und gelernt hatten.

    Dazu gingen sie anfangs raus in die Natur, wo sie viel Müll sammelten, zum Wertstoffhof brachten und dort auch sortierten. Die Kinder sprachen sofort an, wie gefährlich Müll in der Natur für Tiere sein kann, oder dass eine weggeworfene Flasche sogar einen Brand entfachen könnte. Welchen Blick die Buben und Mädchen auch für kleine Sachen haben können, spürten die Besucher beim Aufsammeln von vielen Zigarettenkippen im Dorf.

    Auch der Weltbienentag am 20. Mai war ein Anlass, sich mit dem Thema der Artenvielfalt und der Biene zu befassen, zumal in Kirchlauter der Lehrbienenstand besteht. Hier beteiligte sich der Kindergarten an einem Aufruf zur Bestellung von Blühsamen, den die Kinder auch unter dem Motto „lasst euer Dorf aufblühen“ in Kästen aussäten. Bald sollen dann die Blüten den Bienen als Nahrung dienen.

    Die Kinder kamen aber auch von sich aus auf die Idee, dass zu viele Abgase produziert würden und nahmen dabei ihre Eltern nicht aus, die sie ja mit dem Auto sogar zum Kindergarten fahren. Sie könnten ja auch laufen oder mit dem Fahrrad gebracht werden.

    Das Fahrrad führte dann schnell zu dem Gedanken, dass man eigene Energie aufbringen könnte. Deutlich gemacht wurde das dann im Kindergarten mit einem „Energie-Fahrrad“ aus dem Umweltbildungszentrum in Oberschleichach, bei dem die Kinder mit dem Treten der Pedalen Körner zu Schrot malen konnten. „Da kommt man aber ganz schön ins Schwitzen“, meinte der eine oder andere nach wenigen Minuten. Und wer Mehl erhalten wollte, musste den Schrot schon mehrmals durch die „Schrotmühle“ treten. Auf jeden Fall machten die Kinder viele interessante Erfahrungen. (gg)

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