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    Zeil

    Kleine Sorgenfalten im Jubiläumsjahr

    Auf der gekiesten Fläche im Sophiengärtchen soll das Hochbeet entstehen. Hier finden die Pflanzen aus dem Hexenbeet dann Platz.
    Auf der gekiesten Fläche im Sophiengärtchen soll das Hochbeet entstehen. Hier finden die Pflanzen aus dem Hexenbeet dann Platz. Foto: Brigitte Krause

    Der Obst- und Gartenbauverein sieht sich als ein Kulturträger in der Stadt Zeil. Bei der Jahresversammlung gab es denn auch ein Dankeschön von Dieter Köpf im Namen der Pfarrei für die jährliche Wurzbüschelaktion am Käppele zu MariaHimmelfahrt. Deutlich wird dies aus einer Pressemitteilung des Vereins.

    Das Augenmerk richtet sich im 125. Jubiläumsjahr des Obst- und Gartenbauvereins auf einige Veranstaltungen, darunter demnächst das Spanferkelessen am Samstag, 8. Februar, im Gasthaus Warmuth, ab 17 Uhr. Verbindliche Anmeldung ist bis Freitag, 31. Januar, erbeten beim Vorsitzendem  Ulrich Dölker, Tel.: (09524) 300671.

    Geringe Resonanz

    Zur Hauptversammlung des etwas über 130 Mitglieder zählenden Vereins waren lediglich 24 Personen gekommen. Wie Ulrich Dölker ausführte, habe ihn eine Operation im vergangenen Jahr etwas gebremst. Dennoch gab es Gutes zu vermelden. So sei der Obstbaumschnittkurs am Käppele gut angekommen. Und auch die Kräuterbüschelaktion zu Maria Himmelfahrt wird als vollen Erfolg gewertet. Der Obst- und Gartenbauverein habe die Spenden auf 500 Euro aufgestockt. Hubert Kuhn übergab Pfarrer Michael Erhart bei einem Gottesdienst das Geld. Überraschend gut sei die erste Pflanzenbörse im Garten von Christa und Martin Schlegelmilch gelaufen; der Verein will auch heuer eine Pflanzenbörse anbieten. Es ist ratsam, bereits jetzt Pflänzchen anzuziehen, heißt es in der Mitteilung weiter.

    Helfer fehlen

    Bei Veranstaltungen wie dem  Zeiler Abend zeige sich die hohe Altersstruktur: Weil es nicht genug Helfer gäbe, stellten sich  die „Jugendzünder“ als Unterstützung bereit. Weniger als 20 Interessenten hätten sich für den Vereinsausflug zur „KleinenGartenschau“ nach Wassertrüdingen angemeldet, der daher ausfiel. Für dieses Jahr ist ein Ausflug in das „Gartenparadies Haßberge“ geplant, und zwar im Mai/Juni.

    Aufgegeben hat der Verein den Hexengarten an den Grabengärten. Stattdessen wird im Sophiengässchen, wo der Verein  Pfingstrosen gepflanzt hat, ein Hochbeet aufgestellt. Helfer sind willkommen.

    Weitere Veranstaltungen

    Geplant sind in diesem Jahr folgende Veranstaltungen: Christa Schlegelmilch bietet zwei Rosenschnittkurse (Vormittag und Nachmittag) am Samstag, 14. März, an (Ausweichtermin 21. März). Die Pflanzenbörse soll am Samstag, 2. Mai, stattfinden. Geplant sind ferner ein Obstbaumschnittkurs am Gelände des Käppele; es gibt die Kräuterbüschel-Aktion zu Maria Himmelfahrt und auch die Bewirtung des „Zeiler Abends“ wird übernommen. Im Pfarrsaal wird am Freitag, 9. Oktober, in einem angemessenen Rahmen das 125. Gründungsjahr des Obst- und Gartenbauvereins gewürdigt.

    Nach der Entlastung des Vorstands fanden unter der Leitung von Dieter Köpf die Wahlen mit folgendem Ergebnis statt: Vorsitzender bleibt Ulrich  Dölker, seine Stellvertreterin und Schriftführerin ist Brigitte Krause, Kassier bleibt Hubert Kuhn, Rechnungsprüfer bleibt Herbert Brehm. Beisitzer sind Ursula Ortmann, Christiane Babel, Roswitha Endres, Christa Schlegelmilch und  Werner Schneider.

    Beitrag wird erhöht

    Die Versammlung beschloss die Anhebung des Jahresbeitrags von zehn auf zwölf Euro.  In der Aussprache habe Brigitte Krause zu bedenken gegeben, dass ein Teil der Vorstandsmitglieder berufstätig sei und nicht immer die Zeit aufbringen könne, die er gerne möchte. Nebenbei sei dies auch ein Grund, warum viele Hausbesitzer im Neubaugebiet sich statt Nutz- und Blumengärten Steingärten anlegen würden. Sie appellierte daran, sich selber einzubringen oder auch jüngere Interessenten anzusprechen und ihnen die Mitgliedschaft anzubieten.

    Maria Reinwand bekundete ihren Unmut über die fehlende Kinder- und Jugendarbeit; wer Kinder- und Jugendarbeit leiste, den solle der Verein mehr unterstützen, als es seinerzeit bei ihr der Fall war. Wie Vorsitzender Ulrich Dölker ankündigte, soll die Jugendarbeit angegangen werden. Auf einer Fläche eines Landwirts im Stadtgebiet könnte mit Kindern und Jugendlichen „gegärtelt“ werden.

    Aus der Versammlung kam der Vorschlag, künftig über Mail oder/und WhatsApp zu informieren. Die Verantwortlichen wollen eine private WhatsApp-Gruppe einführen (Interessenten melden sich unter Handynummer 0179/1161528).

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    Bearbeitet von Michaela Stumpf

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