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    UNTERHOHENRIED

    Kleiner Stadtteil mit großer Tatkraft

    Die Geehrten mit den Gratulanten (von links): Vorsitzender Sebastian Schilling, Staatssekretär Gerhard Eck, Winfried Löh... Foto: Günther Geiling

    „50 Jahre Ortsverband Unterhohenried bedeuten 50 Jahre christlich-soziale Politik. Dabei ging es darum, den heutigen Haßfurter Stadtteil mitzugestalten und voranzutreiben. Und dass es den Unterhohenriedern nicht egal ist, was hier vor sich geht, spiegelt sich auch im Haßfurter Stadtrat wider. Wir stellen mit den rund 330 Einwohnern parteiübergreifend fünf Stadträte.“ Dies betonte Ortsvorsitzender Sebastian Schilling beim großen Familienfest von CSU, Frauen-Union, Senioren-Union und Junger Union, in dessen Mittelpunkt das 50-jährige Jubiläum des CSU-Ortsverbandes Unterhohenried stand.

    Der Kreisvorsitzende der Senioren-Union, Wolfgang Kunzmann, hieß hierzu auf dem Sportgelände willkommen. Staatsministerin Dorothee Bär zollte Anerkennung, was die beteiligten Verbände hier gemeinsam auf die Beine gestellt hätten. Dies sei beispielhaft auch für die Politik, wo man mit dem Kirchturmdenken aufhören und sich als Region in Franken begreifen müsse. Ihr mache es außerordentlich Spaß, im Team mit Gerhard Eck, Steffen Vogel, Thomas Habermann und Landrat Wilhelm Schneider zusammenarbeiten zu dürfen.

    CSU-Ortsvorsitzender Sebastian Schilling gab einen Rückblick auf die Geschichte des CSU-Ortsverbandes Unterhohenried. Als maßgebliche Aktionen nannte er die legendären Flurbegehungen und Anregungen für die kommunalpolitische Arbeit vor Ort. Mit zahlreichen Helfern, auch Nichtmitgliedern, habe man den Ortseingang von Sylbach her umgestaltet oder auch das Flurkreuz am Holzhäuser Weg restauriert und an einen neuen Platz gesetzt.

    Kulturelle und informative Exkurse standen stets hoch im Kurs. Die Stollenführung in Ebelsbach oder der Besuch im Gemeinschaftskraftwerk in Grafenrheinfeld, auf dem Golfplatz in Ebelsbach, in den Katakomben in Bamberg oder in der Geriatrie in den Haßbergkliniken seien interessante Ausflüge gewesen. Aber auch die Bildungsfahrten nach Berlin und München oder die Fachvorträge zum Thema Erbrecht, Pflegeheim oder Patientenverfügung seien gut angekommen.

    „Besonders stolz bin ich aber darauf, dass wir mit einer Begehung der Dorfstraße in Unterhohenried den Anstoß gegeben haben, der löchrigen Dorfstraße in einer schnellen Bauzeit eine neue Fahrbahndecke zu geben – und dies ohne Ausbaubeiträge für die Anwohner.“ Dies sei aber alles nur möglich, wenn die Chemie im Ortsverband stimme und das sei hundertprozentig der Fall. So konnte auch die Mitgliederzahl in den letzten zehn Jahren von zehn auf 21 gesteigert werden. „Hundertprozentig klein, aber fein – so könnte man unseren Ortsverband umschreiben“, meinte Sebastian Schilling.

    Dabei erinnerte er an Gründungsvorsitzenden Ferdinand Stephan (1868-1989), Alfred Gerber (1989–2003), Petra Schilling (2003-2009), seit 2009 dürfe er das Amt des 1. Vorsitzenden ausüben. Aber auch langjährige Mitglieder wurden geehrt: Josef Stephan (45 Jahre Mitglied), Manfred Stephan (30 Jahre), Petra Schilling (20 Jahre), Berthold Fuchs und Winfried Löhr (15 Jahre) sowie Sven Schnös und Sebastian Schilling (10 Jahre).

    Auf dem „Familienfest“ der CSU ging es aber nicht nur politisch zu, sondern es wurde auch viel andere Unterhaltung geboten. Der Musikverein Wülflingen sorgte dabei für die musikalischen Akzente. Aber auch die Kinder und Jugendlichen kamen auf ihre Kosten. So gab es einen Luftballonwettbewerb und Zauberer Robert Schuler überraschte die Kleinsten mit tollen Zaubertricks.

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