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    SAND

    Klingt komisch, ist aber so: Festbier zum Sander Weinfest

    Zum 30. Altmain-Weinfest in Sand wird es neben ausgewählten Weinen auch erstmals ein Festbier geben, das Max Göller (4. von links) den Vertretern von Orga-Komitee und Vereinen am Montag in der Brauerei Göller vorstellte. Foto: Sabine Weinbeer

    Ein Festbier zum Weinfest – das kann es eigentlich nur hier im Landkreis geben, wo Bier-und Weinfranken zusammen kommen. Das Orga-Komitee und die beteiligten Vereine hatten diese Idee zum 30. Sander Weinfest und die Zeiler Brauerei Göller setzte die Idee um. Am Montag wurde in Zeil das Festbier von Max Göller präsentiert und ausgiebig verkostet.

    Untergärig, naturtrüb, unfiltriert

    Bernsteinfarben, untergärig, naturtrüb und unfiltriert, sehr mild und mit wenig Kohlensäure sehr süffig – das Festbier ist ganz anders als das Bier, das bisher beim Sander Weinfest ausgeschenkt wurde. Das war immer ein Bier Pilsner Art. Die Farbe des Festbieres rührt von Spezialmalzen und ihrer Röstung. Das erklärte Max Göller zur Sander Kreation. Er wie auch Roland Mahr vom Orga-Komitee betonten die gute Zusammenarbeit über Jahre hinweg, was auch zur Idee mit dem Festbier führte.

    Entgegen der landläufigen Meinung wird beim Sander Weinfest nicht mehrheitlich Wein konsumiert. „Das sind in etwa gleiche Mengen an Wein, Bier und alkoholfreien Getränken“, weiß Mahr. Für den war der Montag denn auch ganz besonders, denn „das ist mein erstes Bier seit dem Weinfest-Dienstag 2002“, erklärte er beim Anstoßen.

    5,2 Prozent Alkohol

    Auch Bierprinzessin Kerstin Friedrich schmeckte das Sander Festbier gut. Es hat 12,5 Prozent Stammwürze und rund 5,2 Prozent Alkohol, ist also eher leicht und passt damit gut zu einem Fest im Sommer. Als „Biersommelier“ der besonderen Art schneite bei der Verkostung spontan Wolfgang aus Lemgo herein. Er hat quasi seinen zweiten Wohnsitz auf dem Sander Campingplatz und bringt jedes Jahr eine größere Gruppe zum Sander Weinfest. Seine Schnurrbartspitzen zogen sich nach dem ersten Schluck fröhlich nach oben und ein „sehr süffig“ war sein Urteil.

    Das am Montag verkostete Bier war direkt aus dem Keller „gezwickelt“, ein bisschen muss das Festbier noch reifen, bis das 30. Altmain-Weinfest am 12. Juli startet. (swe)

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